Den erwarteten Höhepunkt des Büttenabends lieferte das Teuschnitzer Männerballett mit seiner Aufführung. Um die Kuh Benita zu finden, holt sich Ranjid Hilfe einer Hellseherin, die das Orakel befragt, das aber ständig den falschen Standort angibt. Am Ende hat Ranjid die Nase voll und begibt sich alleine auf die Suche nach der Kuh, mit Happy End.

Wenn es statt "Teuschetz zerr o" "Teuschnitz ziehe an" heißt, dann weiß man, dass Nelly Scherbel in der Bütt steht. Zusammen mit Peter Goihl befasste sie sich diesmal mit Märchen. Peter Goihl war im zweiten Teil des Büttenabends nochmal mit von der Partie. Dabei erzählte er von seinen Abenteuern beim Bundesgrenzschutz. Es wurde deutlich, dass die Willkommenskultur in den 70er Jahren noch nicht ganz so ausgeprägt wie heute. So verhinderte seine Oma Rettl, dass die schwarze Maria aus Kenia mit nach Teuschnitz kommen durfte.


In schwindelnden Höhen

Conferencier Stephan Neubauer führte durch den Abend und konnte zu Beginn den Gardetanz der DLRG Funkenmariechen ankündigen. Putzig ging es weiter mit den Teuschnitzer Kindergartenkindern. Die Kleinen wagten sich in schwindelnde Bergeshöhen.

Drunter und drüber ging es mit der "Goldenen Neun" am Flughafen in der Liebesallee. Helene Horn als resolute Flugbegleiterin und ihre Fluggäste sorgten dafür, dass kein Auge trocken blieb. Die "Dance Kids" ließen es danach unter dem Motto "Let's make Party with the Queen" richtig krachen, ehe Eugen Glöckl als Kirchgängerin Selma die Lachmuskeln aufs Äußerste strapazierte. Die Jugendfeuerwehr präsentierte mit ihrem "Schwarzlichttheater" zum Abschluss des ersten Teils einen optischen Leckerbissen.


Ein Knaller

Der zweite Block startete mit einem Knaller: Die "Nochbern" hatten für ihr Wasserballett ein Riesenschwimmbad auf der Bühne aufgebaut. Die "Stoudtmala" begeisterten danach als knallbunte Clowns mit ihrem Tanz. Andreas Bayer erzählte in seiner Büttenrede von seinem Auslandssemester und erhielt viel Applaus. Michael Straßer, Uwe Bankowsky und Bernd Jungkunz nahmen in ihrem Lied wieder das örtliche Geschehen aufs Korn. "Ko des gsei, Ko des gesi, dass su in Teuschetz ist?", fragten sie.

Die "Nasenbärla" - Laura Martin, Alexandra Neubauer, Anna-Lena Neubauer, Eileen Neubauer, Anna Günther, Katrin Dressel, Melanie Eideloth, Jaqueline Scherbel, Sabrina Müller - überzeugten als orientalische Tänzerinnen unter dem Motto "Bollywood" und hatten sich mit Christian Geyer bärenstarke Verstärkung auf die Bühne geholt.

Die drei Könich durchleuchteten ganz genau das politische und örtliche Geschehen in und um Teuschnitz und vor allem den Höhepunkt des Jahres, den runden Geburtstag der beliebtesten Jubilarin in der Stadt und trieben die Stimmung gewaltig in die Höhe. Zum Schluss ging es mit dem JRK/0815 in einer flotten Tanznummer zum Apres-Ski, ehe alle Akteure zum großen Finale auf die Bühne kamen und die Stadtkapelle den Nasenbär spielen konnte. red