Einen Halloween-Kürbis basteln? Nichts leichter als das. Sophie und David zeigen, wie's geht:


1. Ein großer Kürbis liegt vor Sophie und David. Die beiden Fünfjährigen wollen helfen, daraus ein Halloween-Monster zu basteln. Sie sind schon Experten, haben sie doch zu Hause schon eines gebaut.

2. Ein bisschen helfen muss Kindergartenleiterin Birgit Kestel aber auch. Mit einem Stift wird eine Zick-Zack-Linie auf dem großen Kürbis aufgezeichnet, um den Deckel aus der Frucht herauszuschneiden.

3. Mit einem großen, scharfen Messer - auhhh, da ist es schon passiert, und Birgit Kestel ritzt sich in den Finger - wird an der aufgemalten Linie lang geschnitten, bis tief in die Frucht hinein.

4. Wie Lauras Stern sieht er aus, der ausgeschnittene Deckel der Kürbisfrucht, den Sophie zeigt.


5. Mit Esslöffeln holen Sophie und David aus dem Kürbisinneren das faserige Fruchtfleisch und die Kerne heraus. Auch dies ist keine leichte Aufgabe.

6. Das Kürbis-Fruchtfleisch wird später zu einer leckeren Suppe verarbeitet (Rezept, siehe unten). Die Kerne werden die Rosenberg-Kinder im Frühjahr in den Boden stecken und im Herbst ihre eigenen Kürbisse ernten.

7. Und wieder wird zum Messer gegriffen. Sophie und David malen auf den Kürbis ein Gruselgesicht auf und schneiden es aus. Augen, Nase, und ein großer Mund mit drei Zähnen.

8. Stolz präsentieren die beiden Vorschüler Sophie und David ihr Werk. Fast eine Stunde haben sie an ihrem Kürbismonster "geschuftet". Ja, Birgit hat auch ein bisschen mitgearbeitet, aber die Hauptarbeit haben Sophie und David gemacht, denn Birgit hat sich ja gleich zu Anfang verletzt. Darum darf sie ganz zum Schluss in das Monster die Kerze einsetzen. Alle Kinder aus der Gruppe im Rosenberg-Kindergarten bestaunen den gruselig-schönen Kürbiskopf von Sophie und David.


Wenn es draußen dunkel wird und in den Kürbisköpfen die Kerzen brennen, sieht das schon ganz schön gruselig aus. Dem Brauch nach sollen diese geschnitzten Kürbisköpfe Geister abschrecken. Darum sieht man dieser Tage viele leuchtende Kürbisse abends auf den Stufen vor Hauseingängen.

Eines gibt Kindergartenleiterin Birgit Kestel aber zu beachten: Beim Basteln mit dem Messer vorsichtig sein!


Keltischer Ursprung


Über die Herkunft des Halloween-Festes gibt es unterschiedliche Annahmen. Eine Möglichkeit wird gesehen in dem keltischen "Samhain", das Totenfest, das zum keltischen Jahreswechsel, dem 1. November gefeiert wurde. Aber auch christlichen Ursprung soll das Fest haben. Sowohl Samhain als auch Allerheiligen fallen auf den 1. November. Vermutlich liegen die Wurzeln von Halloween in beiden Festen. Der Abend vor Allerheiligen heißt im Englischen "all hallows evening", auch "all hallows eve" genannt. Verkürzt wurde irgendwann einmal daraus "Halloween".


Kürbissuppe mit Mandelklößchen (Rezept)


Teig 100 Gramm Butter schaumig rühren und zwei Esslöffel von 100 Gramm gemahlenen Mandeln dazugeben. Dann drei Eigelb einzeln unterziehen. Mit den restlichen gemahlenen Mandeln verkneten und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Den Teig zwei Stunden kühl stellen.

Klöße Danach die Hände anfeuchten und mandelgroße Klößchen rollen. Kühl stellen.

Suppe Knoblauchzehe und zwei Zwiebeln würfeln, Ein Teelöffel Fenchelsamen mörsern oder mit etwas Butter verknetet hacken.
Alles zusammen mit einem Esslöffel gehacktem Ingwer zwei Minuten in Butter anschwitzen. Kürbisfleisch grob zerkleinern, fünf Minuten mitschwitzen lassen. Mit Weißwein ablöschen, vollständig einkochen. Dann mit einem Liter Hühnerbrühe auffüllen und in 20 Minuten weich kochen.

Endspurt Kürbissuppe im Mixer pürieren, Sahne zugeben und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zimt abschmecken. Mandelklößchen in Salzwasser zehn Minuten leicht kochen. Suppe auf Teller verteilen, Mandelklößchen hineingeben und mit Kernöl beträufeln.