Bei den Preisträgern des Spitzentalent-Wettbewerbs hat sich einiges getan: Sieger Simon Porzelt freut sich über Glückwünsche von Abtprimas Notker Wolf aus Rom und Mario Brozek alias AngiZ arbeitet mit Feuereifer an einer CD.

"Ich übe jetzt noch mehr Gitarre als vor dem Wettbewerb und will weiter vorankommen", sagt Simon Porzelt (11), der gemeinsam mit seinem Kompagnon Max Dressel (13) beim Spitzentalent-Wettbewerb in Tettau den Sieg geholt hat. Tatsächlich hat sich für den jüngsten Teilnehmer und Sieger viel getan. Er hat Auftrittsangebote bekommen, Kontakte geknüpft. "Die SKA-Band hat uns zu einem ihrer Auftritte eingeladen", verrät Simon Porzelt.

Bei ihrem Auftritt bei "1000 Herzen für Kronach", werden Simon Porzelt und Max Dressel noch mal den Siegertitel von AC/DC zum Besten geben, doch Simon Porzelt studiert auch schon das "Hallelujah"-Lied, das gleich zwei Preisträgerinnen beim Spitzentalent-Wettbewerb zum Besten gegeben haben und "Pirates of the Caribbean" ein. "Ich bin auf der Suche nach neuen Liedern, die ich als Solo-Gitarrist gut umsetzen kann. Grundsätzlich bin ich offen für alles Neue, denn ich möchte meinen musikalischen Horizont erweitern", sagt Simon Porzelt. Besonders vielversprechend findet er, dass er schon bald bei einer Musikprobe bei der Band "Fristlos" dabei sein darf. Die Band spielt auch auf der Seebühne.

Bei Mario Brozek (21) sind es ebenfalls vor allem die Kontakte, die ihm nützen. "Der Klaus Pfreundner von der Jury hat gesagt, ich soll mal vorbeikommen und dann haben wir uns getroffen und ich habe ihm meine Songs gezeigt", erzählt Mario Brozek, der Veranstaltungskaufmann bei der Diskothek Sunset lernt. Aus dem Treffen ist schon mehr geworden. Denn derzeit arbeitet Mario Brozek mit Feuereifer an seiner ersten CD. "Im Lauf des vergangenen halben Jahres habe ich noch andere Songs geschrieben: ,Lebe deinen Traum‘; ,Verzeih mir‘ oder ,Jetzt oder nie‘", berichtet Brozek. Jetzt spielt er zu Hause in seinem Homestudio oder bei Klaus Pfreundner die Instrumentalunterlegung ein. "Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres möchte ich meine erste CD fertig haben. Und ich will die Lieder dann auch über i-Tunes und Amazon einstellen. So richtig zum Handel fehlt mir noch die Connection", sagt Brozek. "Mich hat der Wettbewerb richtig weit gebracht. Eigentlich wollte ich ja nur beweisen, dass Hip Hop oder Sprechgesang auch anders sein können, ich hätte gar nicht mit einem solchen Erfolg gerechnet", stapelt Mario Brozek tief.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe des Fränkischen Tags Kronach.