Der Aufsichtsrat dankt Oliver Seidl für seine langjährige und engagierte Arbeit. Der Diplom-Kaufmann war als Finanzvorstand von 2006 bis 2010 für die Bereiche Finanzen, Controlling, Personalwesen, IT, Interne Revision und Investor Relations verantwortlich. 2010 wurde Seidl zum Vorsitzenden des Vorstands berufen und übernahm zusätzlich die Unternehmensbereiche Marketing und Vertrieb sowie Customer Service, Qualität und Presse/PR. Oliver Seidl hat die Weichen für den strategischen Umbau des Unternehmens erfolgreich gestellt.

Am Mittwoch bestellte der Loewe Aufsichtsrat Matthias Harsch (47) in den Vorstand der Loewe AG. Spätestens zum 1. März 2013 wird er als Vorstandsvorsitzender bei der deutschen Premiummarke die zentralen Unternehmensbereiche Marketing und Vertrieb von Oliver Seidl übernehmen. Matthias Harsch ist seit 2003 als Geschäftsführer für die Bizerba Gruppe tätig und zeichnete als Sprecher der Geschäftsführung für den weltweiten Vertrieb und Marketing, die globalen Wachstums- und Ertragssteigerungsprogramme sowie die China Operations von Bizerba verantwortlich.

Der Loewe Aufsichtsrat befindet sich zudem in der Endauswahl eines Finanzvorstands. Oliver Seidl bleibt bis zur Berufung eines neuen CFOs Finanzvorstand der Loewe AG. Das Technik-Ressort der Loewe AG verantwortet wie bisher Dr. Detlef Teichner.


Konzernumsatz um 7 Prozent gesunken

In den ersten neun Monaten 2012 ist der Konzernumsatz der Loewe AG im Vergleich zum Vorjahr von 186,1 Mio. Euro um 7 Prozent auf 173,0 Mio. Euro gesunken. Während der Markt für LCD-TVs in Europa in den ersten neun Monaten 2012 wertmäßig um 7 Prozent zurückging, hat die Marktschwäche jetzt auch in Deutschland mit einem Umsatzminus im dritten Quartal 2012 in Höhe von 7 Prozent sowie einer noch negativeren Entwicklung in anderen Märkten wie beispielsweise in Belgien (-24 Prozent) und Frankreich (-23 Prozent) das Geschäft von Loewe besonders im dritten Quartal 2012 belastet.

In diesem Marktumfeld reduzierten sich die Umsätze der Loewe Gruppe im dritten Quartal 2012 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 30 Prozent auf 47,4 Mio. Euro. Durch das niedrigere Umsatz- und Produktionsvolumen erzielte Loewe im dritten Quartal 2012 ein negatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von -8,9 Mio. Euro nach -3,9 Mio. Euro im Vorjahr. In den ersten neun Monaten 2012 beträgt damit das EBIT -11,1 Mio. Euro nach -11,7 Mio. Euro im Vorjahr.