Auf Geroldsgrüner Gebiet übte man bei einem Waldbrand die Landkreis übergreifende Zusammenarbeit.
Der Kommandant der Wallenfelser Wehr, Hans Stumpf, hatte zuvor ein entsprechendes Übungsszenario ausgearbeitet. Angenommen wurde ein großflächiger Waldbrand mit Mischbewaldung in größerem Ausmaß im Bereich des Schlossbergs/Lamitztal. Die Alarmierung erfolgte über Funkmeldeempfänger.

Nach einer "Ersterkundung" begannen die Feuerwehren aus Langenbach und Geroldsgrün umgehende mit dem Aufbau einer Wasserentnahmestelle aus einem im Tal liegenden Floßteich.

Den ersten Löschangriff macht die Feuerwehr aus Wolfersgrün mit einer langen Schlauchstrecke. Verstärkung erhielt man umgehend von der Wallenfelser Wehr, die eine Parallelleitung aufbaute. Um den Feuer auch vom oberen Teil des Hangs entgegen zu treten, setzte man in diesem Bereich einen Faltbehälter ein.

Drei Löschfahrzeuge pendelten im Kreisverkehr um den Behälter stets mit Wasser nachzufüllen. Für den Löschangriff vom oberen Wanderweg war die Feuerwehr aus der Schnaid verantwortlich.

Neben den Bürgermeister der Stadt Wallenfels, Jens Korn, war auch der Hofer Kreisbrandrat Rainer Hoffmann und sein Kreisbrandinspektor Rolf Hornfisscher und der zuständige Revierleiter Günther Beetz erschienen, um den Übungsablauf zu verfolgen. Hans Stumpf, der Organisator der Übung, meinte abschließend, dass es wichtig sei, auch überregional zusammen zu arbeiten.