Die Vertrauensfrau der evangelischen Kirchengemeinde, Lydia Thieroff, verwies bei der Segnung auf die würdevolle Gestaltung des Gräberfelds, das der ehemalige Pfarrer Holger Winkler angeregt habe.

Finanzielle Belastung

Wie die Kirchenvertreterin sagte, stehe das Urnenfeld im Grund als Symbol für den Tod und das Leben. Mit der Maßnahme, die trotz vieler ehrenamtlicher Helferstunden für die Kirchengemeinde eine nicht unerhebliche finanzielle Belastung darstelle, wolle man auch der steigenden Zahl an Feuerbestattungen gerecht werden. Der Kirchenvorstand habe deshalb schon vor längerer Zeit beschlossen, dieses Urnenfeld mit Gedenk-Stele anzulegen.

Würdige Stätte

Zweiter Bürgermeister Michael Wunder (CSU) sprach von einer würdigen Stätte für die Toten, welche auf dem Friedhof im Grund geschaffen wurde. Durch die Initiative des Kirchenvorstandes und zahlreicher freiwilliger Helfer war es möglich dieses schöne Denkmal, welches auch ein sichtbares Zeichen nach außen darstellt, anzulegen. miw