Dem Ehrenabend im Vereinslokal Zur Post ging ein Dankgottesdienst in der Marienkirche mit dem "Viergesang" des Gesangvereins Harmonie Förtschendorf voraus.
Mit einer Trauerkerze im Altarraum gedachte und ehrte der Verein seine verstorbenen Mitglieder. In seiner Predigt erinnerte Diakon Alfred Trebes daran, dass die Zukunft eines Vereins nicht so sehr vom Tabellenplatz abhänge, sondern von einer Gemeinschaft, die von Kameradschaft getragen werde und in der ein guter Geist herrsche. Dem Jubelverein wünschte er Zusammenhalt und Wachstum, so dass das, was vor 70 Jahren gegründet wurde, sich auch gut weiterentwickeln könne.


Geburtstagsständchen

Das Gesangssextett des Gesangvereins Harmonie, mit Heinz Barnickel, Peter Heinlein, Norbert Schülein, Otto Trinkwalter, Peter Trinkwalter und Reinhard Wenig mit Zitherbegleitung von Gerhard Trinkwalter, eröffnete mit einem Geburtstagsständchen den Ehrenabend.
Stellvertretend für den ersten Vorsitzenden Heiko Zwingmann begrüßte Vorstandsmitglied Frank Kröckel seine Gäste und freute sich über den guten Besuch. Seinen Rückblick fasste Kröckel wie folgt zusammen: "70 Jahre SV Förtschendorf - 70 Jahre Frieden und Freiheit in unserem Land - 70 Jahre Freundschaft - Kameradschaft - Höhen und Tiefen - verlorene Spiele - stolze Siege und ein ewiger Kampf um einen Sportplatz!" Obwohl kein Spielbetrieb mehr möglich ist, gilt es, die Jugend für den Fußballsport zu motivieren und zu begeistern. Der nun wieder errichtete "alte Sportplatz" wird von den Kindern und Jugendlichen gut angenommen. Sehr gut etabliert hat sich auch die im Jahr 2010 ins Leben gerufene Wanderabteilung, die mit 1000 Wanderern über 1000 Kilometer erwandert hat.
Im Namen des Marktes Pressig sprach Bürgermeister Hans Pietz (FW) Glückwünsche zum Jubiläum aus und überreichte ein Gastgeschenk. Er bewunderte den SVF, der nicht aufgehört habe, nach neuen Wegen zu suchen. Als zukunftsfähig bezeichnete er das Wandern, das voll im Trend liege. Auch sei für die Jugend mit dem Sportplatzbau ein Betätigungsfeld geschaffen worden. Große Anerkennung sprach er den Aktivisten, die sich für die Jugend stark machten, aus und wünschte für die Zukunft weiterhin ein gutes Gelingen.
Für den Patenverein, den ATSV Reichenbach, gratulierte Rudolf Hoderlein. Er freute sich, dass der SVF auch ohne Spielbetrieb weiter bestehe und überreichte ein Patengeschenk.
Bürgermeister Pietz und Zweiter Vorsitzender Thomas Lang zeichnete für 30-jährige Mitgliedschaft Gerhard Zackl und für 50-jährige Treue Jürgen Scherbel, Reinhold Beetz, Helmut Keim, Werner Pasbrig, Peter Scherbel, Willi Wich und Siegfried Scherbel aus. Aufgrund ihrer Verdienste wurden Peter Trinkwalter, Werner Pasbrig, Leo Barnickel und Willibald Jungkunz zu Ehrenmitgliedern ernannt. In Würdigung seiner hervorragenden Verdienste und jahrzehntelangen, vorbildlichen Einsatzes als Erster Vorsitzender wurde Peter Scherbel der Titel des Ehrenvorstandes verliehen. Zum Andenken an diesen schönen, erlebnisreichen Tag überreichte Frank Kröckel Erinnerungsgeschenke.
In einer Diapräsentation zeigte Sportfreund Werner Pasbrig einen Rückblick auf die 70-jährige Vereinsgeschichte.