Einstimmig schlagen die Unions-Ortsvorstände im Markt Küps und die CSU-Fraktion im Küpser Marktgemeinderat der Ortshauptversammlung vor, Bernd Rebhan ins Rennen ums Bürgermeisteramt des Markts Küps zu schicken. Das gab Fraktionssprecherin Ursula Eberle-Berlips bekannt.

"Bernd Rebhan lebt schon immer für die Kommunalpolitik," sagte sie. "Seit er mit 14 Jahren in die Junge Union eingetreten ist, hat er sich dafür eingesetzt, seine Heimat weiterzuentwickeln." Seit 1996 sei er Mitglied des Marktgemeinderats, seit 2002 als Zweiter Bürgermeister der Marktgemeinde. "Mit Leib und Seele, mit Leidenschaft und aus Berufung hat er sich in den ganzen Jahren dafür eingesetzt, Wirtschaft und Kultur zu fördern, das soziale Miteinander und die Lebensqualität der Gemeinde zu unterstützen und eine zukunftsfähige Infrastruktur zu entwickeln."

Hinzu kämen die notwendige Erfahrung in der Personalverantwortung und in der Führung einer Verwaltung. "Besonders wichtig sind für uns auch die hervorragenden Kontakte, die Bernd Rebhan auf Kreis-, Landes-, Bundes- und Europaebene aufgebaut hat. Er wird bei allen Projekten die richtigen Partner finden", zeigte sich die Fraktionssprecherin überzeugt. "Küps als zweitgrößte Gemeinde des Landkreises hat einerseits große Potenziale, andererseits steht unsere Kommune vor riesigen Herausforderungen."

Beispielhaft nannte Eberle-Berlips den Schulhausneubau, die Dorferneuerungsverfahren oder die Straßenbauprojekte B 303/173.

Bernd Rebhan ist 50 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Als Kriminaldirektor leitet er derzeit die Kripo Coburg.

"Gemeinsam mit den Menschen unserer Marktgemeinde will ich den Markt Küps weiterentwickeln. Eine Gemeinde zu lenken und ihre Zukunft zu gestalten und zu formen, ist eine sehr reizvolle Aufgabe. Ich bringe dabei gern meine Erfahrungen mit ein, die ich als Chef eines rund 90 Mann starken Teams machen durfte. Auch der Zuspruch, den ich von vielen Seiten für diese neue Aufgabe erhalte, bestärkt mich in meinem Vorhaben", sagt Bernd Rebhan.

Nach dem einhelligen Empfehlungsbeschluss der Ortsverbände von JU, Frauen-Union und CSU und der CSU-Fraktion ist die Nominierungsveranstaltung für November geplant.

Die Freien Wähler werden wohl keinen Kandidaten ins Rennen schicken, sagt Fraktionsvorsitzende Helga Münch: "Wir müssen jemanden schicken, der geeignet ist und der auch rein beruflich in das Amt passt." So könne etwa ein Handwerker nur schwer seinen Betrieb aufgeben, erklärt sie. Eine endgültige Entscheidung werde die Partei aber erst auf ihrer nächsten Sitzung treffen.

Auch bei der SPD stehe diese aktuell noch aus, teilt Fraktionssprecher Dieter Lau mit. red/dob