Er wirkte von 1999 an im Oblatenkloster und der Klosterkirche in Kronach und war im gesamten Frankenwald ein angesehener und beliebter Seelsorger. Bis 2009 stand er der Kommunität im Oblatenkloster in Kronach als Rektor vor. 2011 verließ er, von Krankheit gezeichnet und schweren Herzens, wie er damals sagte, den Frankenwald. Seine Predigten, besonders die Fastenpredigten, wurden hoch geschätzt.

Pater Wand wurde am 6. Dezember 1932 in Münster/Westfalen geboren und wuchs mit sieben Geschwistern in einer Großfamilie auf. 40 Jahre seines Lebens war er als Hausoberer an verschiedenen Häusern der Oblaten tätig. 1954 trat er im Kloster Maria Engelport dem Orden der Oblaten bei. Am 10. April 1960 wurde er vom Bischof von Fulda, Adolf Bolte, zum Priester geweiht. Seine erste Kaplanstelle war in Mainz.

In den 40 Jahren seines Gemeinde- und volksmissionarischen Wirkens verkündete er das Wort Gottes an Stationen in ganz Deutschland, so in München, Bingen, Saarbrücken, Aachen und Gelsenkirchen. Anschließend leitete er sechs Jahre lang das Priesterseminar in Mainz. Von 35 Theologiestudenten wurden in seiner Zeit zwölf Ordensstudenten zum Priester geweiht. Pater Klaus Wand wurde 1999 in das Oblatenkloster nach Kronach berufen und durfte hier die nach eigenen Worten "wunderschöne Aufgabe der Seelsorge" in der Klosterkirche ausüben. Dabei zeigten seine Predigten Ausstrahlung und Anziehungskraft auf die Gläubigen in vielen Frankenwaldgemeinden. Es habe ihm immer viel Freude bereitet, den Menschen aus dem Frankenwald ein geistliches Zuhause zu geben, sagte er im Jahr 2011, als er vom Frankenwald Abschied nahm. Nun nahm er am Sonntag Abschied für immer.

Das Requiem ist am Donnerstag, 19. November, um 11 Uhr in der Klosterkirche des Bonifatiusklosters in Hünfeld. Anschließend ist die Beerdigung auf dem Klosterfriedhof. In der Klosterkirche Kronach ist Totenrosenkranz am Dienstag, 17. November, um 18.30 Uhr, Gedenkgottesdienst am Samstag, 21. November, um 7.45 Uhr.