Der bisherige, 80 Zentimeter breite Engelessteg wird abgerissen und durch eine 2,50 Meter breite Brücke ersetzt. Thomas Hammerschmidt von der Kronacher Ingenieur-Consult GmbH Schneider & Partner (SRP) erläuterte den Räten dazu Einzelheiten und stellte drei verschiedene Varianten vor.

Die Gemeinderäte entschieden sich für den Entwurf mit Stahltragwerkkonstruktion, einer Geländeausbildung aus Drahtgitter sowie den Überbaubelag aus Stegbohlen. Die Brücke wird rund 22 Meter Spannweite erhalten und 2,50 Meter breit werden, wobei diese Breite eine Zuschussvoraussetzung ist. Die Baukosten werden auf rund 250 300 Euro geschätzt, wofür ein Zuschuss von der Regierung von Oberfranken zu erwarten ist. Deshalb wurde der Beschluss auch vorbehaltlich der Zustimmung zum Zuschuss durch die Regierung gefasst.

Daniel Wachter war gegen dieses, wie er es nannte, "Prachtbauwerk" als Ersatz für einen 80 Zentimeter breiten Steg. Es hätte ein sicherer, zweckmäßiger und kostengünstigerer Übergang genügt, sagte Wachter. Der Bauwerksentwurf wird nun an die Regierung von Oberfranken weitergeleitet.

Dem TSV Stockheim wurde für die Errichtung einer Betonmauer an der Tennisanlage ein Zuschuss von zehn Prozent gewährt. Dies entspricht bei nachgewiesenen Kosten von 1822 Euro einem Zuschussbetrag von 182 Euro.

Ebenfalls einstimmig wurde ein Zuschuss in Höhe 89,95 Euro für eine in Eigenregie erbaute Fischerhütte an den Obst- und Gartenbauverein Stockheim- Wolfersdorf gewährt.

Als Ersatzbeschaffung für ein Nutzfahrzeug für das Wasserwerk soll ein VW Crafter 30 angeschafft werden (Investitionssumme: rund 23 000 Euro). Der reguläre Neupreis läge bei über 28 000 Euro. 5000 Euro erzielt die Gemeinde für den Eintausch des Altfahrzeugs. Der bisher eingesetzte "Wasserbus", ein Sprinter-Kastenwagen, ist 15 Jahre alt und hat eine Kilometerfahrleistung von rund 260 000. Teilweise erfolgten Reparaturen und Instandhaltungen in Eigenregie des Wassermeisters, Werner Löffler.

Die gemeindeeigene Mietwohnung in Haig erhält eine neue zentrale Gasbrennwert- Heizungsanlage. Der Auftrag wurde an die Firma Wärmehaus Schneider, Reitsch, vergeben. Die Kosten belaufen sich inklusive 14 Heizkörpern auf 15946 Euro.

Arbeitskreis gebildet

Zum Integrierten ländlichen Entwicklungskonzept "Südliches Haßlachtal" wurde ein Arbeitskreis von den Gemeinden Pressig und Stockheim gebildet.

Für die Gemeinde Stockheim werden an einem Seminar in Klosterlangheim die Gemeinderäte Siegfried Weißerth, Silvia Weißbach, Petra Wachter sowie Ortssprecher Hans-Dieter Seedtke (CSU), Hedwig Klinger, Stefan Häfner, Jürgen Wöhner und Rudi Jaros (FW) und von der SPD Joachim Beez und Jörg Roth teilnehmen. Außerdem sind für die Verwaltung Bürgermeister Rainer Detsch und Geschäftsleiter Rainer Förtsch mit dabei.

Bürgermeister Rainer Detsch informierte, dass der FC Stockheim in Eigenregie ein Kleinspielfeld auf dem Maxschachtgelände anlegen wird.