Sie unternahmen die Reise, um ihre von Herbert, dem Schrecklichen (Bürgermeister Herbert Schneider, parteilos) entführte Funkengarde zu befreien. Dieser wehrte sich lange nach Kräften, musste sich jedoch letztlich den mutigen Angriffen seiner Widersacher um Halvar, dem noch Schrecklicheren (Narrenvorsitzender Robert Vogel) und dessen Sohn Wickie (Joshua Jäckel) geschlagen geben. Trotz des nasskalten Wetters waren zahlreiche Narren aus der Bevölkerung gekommen, um die Wikinger bei ihrem Sturm auf den Sitz des Gemeindeoberhaupts zu unterstützen.

Angeführt wurden die närrischen Wikinger dabei von ihren beiden neuen Majestäten, die das Rathaus mit Katapulten, Rammböcken und Wurfseilen im Sturm einnahmen. Nach verlorener Schlacht übergab Bürgermeister Herbert Schneider den Prinzenpaaren den goldenen Rathaus-Schlüssel. Ab sofort regieren nach närrischer Tradition bis zum Aschermittwoch Ihre Tollität Christina II. und Seine Närrigkeit, Johannes II. Auch ein neues Kinderprinzenpaar schwingt ab sofort das Zepter: Ihre Lieblichkeit, Anna I. regiert fortan mit seiner Gschmeidigkeit Jan I. und herrscht unter anderem über die gerechte Verteilung von Hausaufgaben und Süßigkeiten.

Die gute Laune schwappt über

Standesgemäß eingeläutet wurde die fünften Jahreszeit im Anschluss von der (befreiten) Funkengarde der Langstädter Fousanachter. Deren gute Laune schwappte schnell auf die zahlreiche Bevölkerung über und machte beim anschließenden Zeltfasching vor dem Rathaus die widrigen Wetterbedingungen schnell vergessen.