Den Anfang gestaltete der Stammtisch der "Bärenstarken Typen", die mit ihrem Festwagen auf den "Grand Prix der Volksmusik mit Florian Silbereisen" anspielten. Dann folgten die "Damen ohne Namen", die in diesem Jahr als Hexen durch die Stadt geisterten, allerdings ihre Besen für eine Rundflug nicht im Gepäck hatten. Ihren Weg durch die Stadt bahnte sich die Gruppe "Frauen Power" scheinbar auf den Händen.
Gar nicht still und verschmitzt, sondern sehr beweglich meisterten die Gartenzwerge aus Schnappenhammer den etwa vier Kilometer langen Zugweg, angetrieben von der "Rützerathe Kapell'n", die wieder für eine klasse Stimmung sorgte. In ihrem Schlepptau wie gehabt der Blas- und Volksmusikverein aus Säubettnrath. Dann zeigten die Mädchen der Wallenfelser Garde den Zaungästen in den Zugpausen ihr Können, wie sie es bei den zurückliegenden Faschingstänzen immer wieder gekonnt vorgeführt hatten. Ihnen trommelte der Tambourzug so richtig den Marsch, so dass sie auf Kurs bleiben mussten. In einem ganz neuen Outfit als stolze Venetier zeigten sich in diesem Jahr Pater Heinrich und seine Pfarrgemeinde- und Kirchenräte sowie die Vertreter des Frauenbundes. Einmal ganz anders und bunt gemischt die "angels". Schlümpfe waren die Kinder des Wallenfelser Kinderhorts. Ob die Bürgermeister als Piraten des Oberen Rodachtals noch etwas ausrichten können, ist leicht anzuzweifeln, da sie beim Umzug in Wallenfels nur noch zu zweit waren.
Im Schwabtal-Express ließen sich die Senioren des Seniorenklubs durch die Straßen von Wallenfels chauffieren. Ob sie allerdings in Schwabtal mit dieser Zusammensetzung noch viel Schaden anrichten können, ist zu bezweifeln. Für beste Stimmung sorgte auch in diesem Jahr der Musikverein Wallenfels mit einer Superbesetzung. Dann folgte wie immer am Zugende die Verstärkung aus Steinwiesen. Auch die "Bienchen vom SVS" durften bei diesem Umzug nicht fehlen. Ganz gefährlich kurz vor Schluss die "Rothäute aus Steinwiesen".