Gudrun Jersch-Bittermann und Mathias Schmitt strahlen, wenn sie an ihr neues Vorhaben denken. Die Geschäftsführerin und der Leiter der Mitwitzer Montessori-Schule möchten das Angebot der Bildungsstätte um eine Montessori-Fachoberschule erweitern. Ziel ist ein Start zum Schuljahr 2017/18.

"Wir wollen den Schülern die Möglichkeit geben, viele Abschlüsse an unserer Schule erwerben zu können", nennt Schmitt ein Ziel. Das gehöre zur Vision und zum Leitbild der Montessori-Schule. Man wolle die Kinder individuell und ihren Fähigkeiten angemessen durchs Schulleben begleiten, bis zu ihren Abschlüssen. Die Gesellschaft habe erkannt, dass dieser Denkansatz Qualität verspreche. Rund 250 Schüler besuchten inzwischen die Mitwitzer Einrichtung. Die neue Montessori-FOS werde den Zweig "Sozialwesen" anbieten. "Das passt zu unserer Ausrichtung", betont Schmitt.

Wie Jersch-Bittermann hinzufügt, soll das neue Angebot keine Konkurrenz zu anderen Schulen darstellen, wie die FOS am Rennsteig oder in Kulmbach. Vielmehr soll die Montessori-FOS eine Bereicherung und Abrundung der Kronacher und sogar oberfränkischen Schullandschaft darstellen. "Das Konzept ist fertig, an der Finanzierung feilen wir noch", erklärt die Geschäftsführerin den Sachstand.


Suche nach einem Standort

Sie hofft, dass die Politik der Montessori-Schule bei diesem Projekt den Rücken stärkt. Unterstützung wünschen sich die Verantwortlichen besonders bei der Suche nach geeigneten Räumen. Gerne möchten sie die Montessori-FOS in Kronach ansiedeln. Idealerweise im Umfeld des Bahnhofs.

Jersch-Bittermann hofft aber ebenso auf ein Signal der Schüler - auch Quereinsteiger können aufspringen -, die im übernächsten Schuljahr Interesse an einem Besuch der 11. Klasse der Montessori-FOS haben könnten. Sie sollen sich jetzt schon einmal völlig unverbindlich melden. Ein entsprechender Download soll in den kommenden Tagen auf der Homepage eingerichtet werden (www.montessori-mitwitz.de).