Bürgermeisterin Karin Ritter (SPD) hatte bereits in einer vorausgehenden Sitzung die Räte gebeten, sich Gedanken über schlecht ausgeleuchtete Stellen im Gemeindegebiet zu machen. Auf dessen Anregung hin sollen nun weitere Straßenlampen in der Rathausstraße, im Auwiesenweg und in der Gartenstraße angebracht werden. Die Bürgermeisterin hatte sich diesbezüglich vom Bayernwerk Kostenvoranschläge eingeholt.

Als schwieriges Unterfangen habe sich dabei der Auwiesenweg entpuppt, wo am 13. Juli auch eine entsprechende Ortsbesichtigung mit dem Bayernwerk stattgefunden hatte. "Die Straße ist dort sehr eng. Wenn wir da noch eine Lampe anbringen würden - egal ob rechts oder links, könnte kein Lkw mehr durchfahren", bedauerte sie. Nach Rücksprache mit dem Bayernwerk einigte man sich darauf, die Lampe daher rechts neben dem Trafohäuschen aufzustellen.

"Die drei Hauseingänge werden dadurch ordentlich beleuchtet. Das ist auf jeden Fall eine Verbesserung", war sie sicher. Das Gremium zeigte sich damit einverstanden. Ein Kostenangebot lag noch nicht vor. Die Bürgermeisterin wurde ermächtigt, die Maßnahme bis zu einem Kostenvolumen von 1500 Euro zu vergeben.
Bereits Kostenvoranschläge lagen für die Garten- und Rathausstraße vor. Dabei schlagen vor allem die Erdarbeiten deutlich zu Buche. Inklusive dieser Erdarbeiten beläuft sich der Kostenvoranschlag für die Gartenstraße auf rund 5600 Euro sowie für die Rathausstraße auf 4700 Euro. Das Gremium kam überein, die Erdarbeiten in Eigenregie durchführen zu lassen. Dadurch verbleiben noch Kosten für die Gartenstraße in Höhe von 1650 Euro sowie für die Rathausstraße von rund 1550 Euro. "Wieder einige dunkle Ecken weniger", freute sich Ritter.


Waldweg wird ausgebaut

Wie diese ausführte, muss die auf dem Privatgrundstück Hauptstraße 46 errichtete Lampe versetzt werden. Aufgrund der durch die Lampe zu engen Zufahrt könne der Eigentümer mit seinem Fahrzeug nicht in seine hintere Garage fahren. "Wenn der Eigentümer eine Versetzung verlangt, müssen wir das tun. Dazu sind wir verpflichtet", erklärte sie. Man rechnet mit Kosten von rund 2900 Euro. Die Beschlüsse über die Maßnahmen erfolgten einstimmig.

Im Haushaltsplan waren diesbezüglich bereits Mittel eingestellt worden. Bereits bei der Sitzung im Februar war eine Instandsetzung des Queraweges angesprochen worden. CSU-Fraktionssprecher Hans-Peter Förtsch hatte seitens der Jagdgenossenschaft ein Angebot eingeholt. Es beläuft sich auf rund 6800 Euro. Durch das Aufbringen einer Verschleißschicht könne damit der Weg wieder in einen ordentlichen Zustand versetzt werden.
Das Gremium beschloss eine Beteiligung der Gemeinde mit 50 Prozent an dieser Waldwegebau-Maßnahme. Eventuell weiterer Bedarf besteht beim Weg Richtung Klärwerk, sagte Förtsch.

Des Weiteren teilte die Bürgermeisterin mit, dass die Stellungnahme vom Landratsamt Kronach bezüglich des eingereichten Haushaltsplanes vorliege. Dieser habe keine genehmigungspflichtigen Bestandteile. Der Schuldenstand wird zum 31. Dezember dieses Jahres voraussichtlich 119 000 Euro betragen, die Rücklagen 663 000 Euro.

Bereits im Sommer 2015 war der Ausbau der Fichtenstraße und Frankenwaldstraße beschlossen worden. Die Genehmigung des Staatlichen Bauamts ließ auf sich warten und ging erst im März ein. Der vorzeitige Baubeginn wurde genehmigt. Das Ingenieurbüro IVS nahm die Ausschreibung vor. Mittlerweile liegen dem Büro die Unterlagen vor. Um weitere Verzögerungen zu vermeiden, wird am Dienstag, 26. Juli, um 19 Uhr eine Gemeinderatsitzung einberufen, bei der die Aufträge vergeben werden. Der Zeitplan sieht als Abschluss der Maßnahme den 2. Dezember vor. Der Termin ist verbindlich.

Auf Wunsch der Regierung sollen die Gemeinden im Rahmen von Isek (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) ihre jeweiligen Vorhaben miteinander abklären. Gegen die angedachte Sanierung der Turnhalle in Reichbach habe es keine Einwände gegeben, da in keiner der Nachbargemeinden entsprechende Kapazitäten vorhanden seien, um die Reichenbacher Vereine aufzunehmen.


Bürger werden angeschrieben

Weiter teilte sie mit, dass entsprechende Fragebögen im Rathaus abgegeben wurden. Diese gehen an alle Haushalte. Die Fragebögen sollen bis zum 8. August ausgefüllt an Planwerk gesendet oder im Rathaus abgegeben werden.
Bei der Gemeinderatsitzung am 14. September 2016 werden die Pläne von den Büros vorgestellt werden. Grünes Licht gab das Gremium außerdem für den Bauantrag von Rudi Neubauer, der eine Überdachung für sein Kälberiglu anbauen möchte.