Sie teilen ihre Abneigung gegen Engstirnigkeit, Intoleranz und Spießertum, sind aufgeschlossen, weltoffen und immer für einen Spaß zu haben. Die Rede ist von Punk- und Skafans. Am Samstag, 25. Januar, sind beide Fraktionen ab 20 Uhr im Jugend- und Kulturtreff "Struwwelpeter" brüderlich vereint. Selbstverständlich gibt es dann ordentlich was auf die Ohren. Neben drei Kapellen aus Nordbayern und Thüringen, werden die "Offenders" aus Italien spielen. Die Gruppe aus der süditalienischen Stadt Cosenza in der Region Kalabrien ist der derzeitige Top-Newcomer am europäischen Ska- und Two-Tone-Himmel. Die Musiker verstehen es meisterhaft, die fröhliche Tanz-Musik aus Jamaica zum Besten zu geben.


Europaweiter Ska-Hit

Das Ensemble existiert seit 2005. Seit der Veröffentlichung ihres ersten Albums Ende 2006 spielen die Jungs in den Clubs in ganz Italien. Vor allem ihr einprägsamer Song "Hooligan Reggae" hat sich, nachdem er auf nahezu jedem Dancefloor ihrer Heimatstadt Cosenza erklungen war, zu einem europaweiten Ska-Hit gemausert. Der große Durchbruch gelang der Gruppe mit ihrem Album "Wake Up Rebels", das die Fans der Musikrichtung regelrecht wachküsste. Seitdem fährt man in vielen Ländern Europas auf den Sound der coolen Italiener ab. Live geben die Musiker alles, so als ginge es um ihr Leben.

Ihre Musik ist eine Mischung aus dem Sound der frühen "Wailers" und dem der britischen Ska-Legende "The Specials", die auch gemeinsam mit Amy Winehouse sang und spielte. Eine großartige Mixtur von Two-Tone, Rocksteady, Ska, Soul und Reggae, gewürzt mit einer italienischen Note - so klingen die "Offenders". In ihren Konzerten wechseln sich schnelle und langsame Songs, sentimentale und lustige Momente ab, getreu dem Bandmotto "Nimm Dir einen coolen Drink, fange an zu tanzen und zu träumen."


Weitere Gäste

Feuer und Flamme sind die Mitglieder der gleichnamigen Rehauer Band für Punkrock, Ska und Reggae. Kernigen Oi-Punk spielen David Büttner, Maik Krumholz, Michael Martin und Kevin Heublein aus dem thüringischen Neuhaus-Schierschnitz von der Kapelle "Noihaus". Güllepunk, so nennen Konstantin Kroder (Gitarre und Gesang), Paul Orlowsky (Schlagzeug), Jonathan Beck (Gitarre) und Lucas Marschollek (Bass) ihre Musik. Singen die Akteure aus Lauscha in Thüringen etwa über die Landwirtschaft? Nach dem Konzert im "Struwwelpeter" weiß man Bescheid. Alle Jugendlichen und Junggebliebenen ab 14 Jahren können das Konzert besuchen.