"Es ist geschafft", so kommentierte am vergangenen Samstag um 18 Uhr Bürgermeister Gerhard Wunder den Abschluss der Asphaltierungsarbeiten. Der Asphaltbelag auf der Ortsdurchfahrt konnte dank Gottes Hilfe am Freitag und Samstag aufgebracht werden. Somit ist die Ortsdurchfahrt für den örtlichen Pkw-Verkehr wieder nutzbar. Die Sperrung für den überörtlichen Verkehr wird voraussichtlich noch bis Mitte November aufrechterhalten. Nach diesem Zeitpunkt wird die Ortsdurchfahrt auch für den Lkw-Verkehr wieder freigegeben. Gerhard Wunder wird dem Wunsch der Bürger nachkommen und eine Sperrung, zumindest aber eine Geschwindigkeitsbegrenzung für den Lkw-Verkehr prüfen lassen.
Die Pflasterarbeiten an den Gehsteigen und die Asphaltierungsarbeiten an den Seitenstraßen sollen bis Mitte November abgeschlossen sein. Zurzeit werden die Arbeiten für die Grünanlagen und die Möblierung ausgeschrieben. Nach dem Winter werden die Grünanlagen angelegt, sodass wir bis Mai die Fertigstellung der gesamten Maßnahme planen, so Wunder.
Der Markt Steinwiesen möchte sich bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern für ihr Verständnis bezüglich der Beeinträchtigungen während der Bauzeit bedanken. Der Bürgermeister möchte sich bei den Geschäftsleuten bedanken, die während der Bauphase erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen mussten. Letztlich sei es für den Markt Steinwiesen die letzte Chance gewesen, diese Baumaßnahme auch finanziell zu meistern. "Ohne die Förderung des Freistaats Bayern mit knapp 80 Prozent der förderfähigen Kosten hätten wir uns die Gestaltung der Gehsteige und Randbereiche nicht leisten können", so Wunder.
Und der Bürgermeister weiter: "Hätten wir die Baumaßnahme nicht begonnen, hätte das staatliche Bauamt Kronach einen neuen Asphaltbelag aufgebracht und die schlechten Bordsteine und Gehwege wären so geblieben wie sie waren. Vor diesem Hintergrund hat der Marktgemeinderat Steinwiesen sich entschlossen, die Maßnahme anzugehen." Der Dank gelte allen bauausführenden Firmen, die von März bis Oktober Hervorragendes geleistet hätten. Unter äußerst schwierigen Bedingungen sei es gelungen, die Baumaßnahme in nur sieben Monaten durchzuführen. Bei 1,5 Kilometern Ortsdurchfahrt war ursprünglich eine Bauzeit von eineinhalb Jahren angesetzt worden. Dass dies nun so schnell geschafft werden konnte, sein ein Verdienst der Bauleitung des Büros HTS, die die Koordination in Zusammenarbeit mit dem Bauamt Kronach und dem Markt Steinweisen durchgeführt habe. Wenig Verständnis habe man während der Bauzeit für die vielen "Kritiker, die anscheinend alles besser wissen und ohne sachlichen Grund" kritisierten, ergänzte der Bürgermeister.
Wunder stellte abschließend fest: "Letztlich profitieren alle davon, dass unser Ortsbild wesentlich verbessert wurde und wir somit unsere Heimatgemeinde wieder ein kleines Stück lebens- und liebenswerten gestalten konnten." red