Eine Streife der Coburger Verkehrspolizei kontrollierte in der Nacht von Montag auf Dienstag einen Sattelzug auf der B 303 und stellte zunächst Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten beim Fahrer fest. So war der 49-Jährige unter anderem zwölf Stunden ohne Pause unterwegs. Beim Auslesen des digitalen Kontrollgerätes kam dann jedoch weiter zu Tage, dass für 1700 Kilomter zurückgelegte Fahrstrecke keine Fahrerkarte eingelegt war. Die strafrechtlichen Ermittlungen wegen der Verschleierung der tatsächlichen Fahrzeiten sind gegen den selbstständigen Fuhrunternehmer eingeleitet.