Bauleiter Michael Thomas erklärte, dass die Sanierungsmaßnahme vorgezogen werden konnte, sie war eigentlich für den 10. September geplant. Bereits am Montag konnte mit der Abfräsung der alten Fahrbahndecke auf dem über 500 Meter langen Teilstück der Ortsdurchfahrt begonnen werden. Am Tag darauf wurde die Asphalttragschicht aufgetragen - und gestern konnte die Asphaltdeckschicht aufgelegt werden.

Am heutigen Donnerstag werden die Fahrbahnmarkierungen aufgetragen, so dass im Anschluss der Verkehr wieder laufen kann. Und das sind immerhin bis zu 21 000 Fahrzeuge täglich.

"Der neue Belag, den wir aufgetragen haben, ist auch Lärm schützend, ein grobporiger Asphalt, auch Flüsterasphalt genannt", erläutert Bauleiter Thomas. "Die Motorgeräusche bleiben natürlich, da können wir nichts gegen machen." Auch zeigt der Bauleiter die Vorteile der vieldiskutierten Vollsperrung auf. Das Ergebnis der Straßensanierung ist für die Belastung, der sie ausgesetzt ist, ohne eine Mittelnaht weitaus besser. Bei einer halbseitigen Sanierung der Fahrbahn würde so eine Naht unweigerlich entstehen. Diese nahtlose Variante wirkt sich auch positiv auf die Haltbarkeit des Belags aus. Die sanierte Straße soll die nächsten 15 Jahre halten, so Michael Thomas. Die Maßnahme wurde in die Schulferien gelegt, um die Belastung für die Anlieger durch den Umleitungsverkehr möglichst gering zu halten.