Ziel der Kraft-Wärme-Kopplung ist aus dem fossilen Brennstoff Erdgas nicht nur Strom herzustellen, sondern die dadurch entstehende Abwärme für den Wärmebedarf der Schule zu nutzen und gleichzeitig CO2 einzusparen.
Während herkömmliche Kraftwerke Wirkungsgrade von etwa 35 bis 40 Prozent haben, erreicht die neueste Generation der Blokheizkraftwerke Wirkungsgrade von rund 90 Prozent.

Mit dem Einsatz des Blockheizkraftwerks setzt die Stadt Teuschnitz auf einen ökonomischen und ökologischen Einklang in der Schule. Ein Großteil der benötigten elektrischen Energie wird in Zukunft in der Schule von einem Erdgas- BHKW produziert. Der nicht benötigte Strom wird in das bestehende Netz des Energieversorgers eingespeist.

Durch den Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung kann den steigenden Strompreis und allgemein den Energiepreisen entgegenwirkt und so einen aktiven Beitrag zur Energiewende geleistet werden, so Bürgermeisterin Gabriele Weber.

Das BHKW in der Schule hat eine Leistung von 22 KW elektrisch und 48,7 KW thermisch. Produziert werden rund 150 000 kWh an Strom und 330 000 kWh an Wärme. Die CO2- Einsparung beträgt rund 67 Tonnen jährlich.
Dieter Sternecker, Geschäftsführer von der EnES Ltd aus Bindlach erläuterte, dass es sehr wichtig ist, die richtige Größe des Blockheizkraftwerks zu wählen, da es in der Grundlast laufen sollte.