Die BAG Bankaktiengesellschaft hat bei einem Versteigerungstermin in Coburg der Senivita den Zuschlag für 800 000 Euro erteilt.Am 18. April war das Hotel vom Zwangsverwalter im Auftrag der BAG geschlossen worden, nachdem im Januar erst ein fünfköpfiges Team die Gastronomie-Einrichtung gepachtet gehabt hatte.
Horst Wiesent , Geschäftsführer der Senivita, erklärte, an der Erbkrankheit erkrankten jährlich zwischen 40 und 60 Kinder in Deutschland. Es gebe bisher allerdings nur drei Einrichtungen, die sie dauerhaft aufnehmen - eine davon betreibt Senivita bereits im oberfränkischen Marktredwitz.
Im kommenden Jahr ist die Eröffnung geplant, nachdem der neue Eigentümer umgebaut hat. Entstehen sollen in Unterrodach zwischen 50 und 60 Plätze, die Investitionssumme liegt bei geplanten einer Million Euro. Wiesent geht davon aus, dass rund 70 neue Arbeitsplätze, nicht nur im pflegerischen Bereich, entstehen.
Marktrodachs Bürgermeister Norbert Gräbner (SPD) freute sich über die Versteigerung des Objekts und über die neue Nutzung. Leider habe der "Flößerhof" als Hotel keine Zukunft mehr gehabt.