Klar, die Veranstalter um Uwe Angermüller haben längst Routine, wenn alljährlich im September das Zelt in der Dorfmitte aufgebaut werden muss und dann die Künstler anrücken. Manche schon vor dem eigentlichen Auftritt und dann gibt's schon mal auch eine kleine Session mit den Gastgebern. Vom Dienstag vorher bis zum nächsten Montag nachher ist die Organisatorenschar unter Strom, die sich selber die "Bluesjünger" nennen.

Die Schmölzer Bluesbrüder bringt so schnell nichts aus der Ruhe, auch wenn unmittelbar vor Festivalbeginn einer der Headliner ausfällt, wie der amerikanische Gitarrist und Sänger Ron Hacker, der an beiden Haupttagen auftreten sollte. Er verletzte sich an der Hand und war damit spielunfähig.

Gut, dass die heimischen "Restless Cats" sowieso als Begleitband vorgesehen waren und so sprangen sie dann am Freitag einmal mehr ein. Die Rockabillytruppe sorgte mit diesmal mehr rockiger Ausrichtung für die gewohnte Partystimmung.

Lob für tolle Atmosphäre und gute Organisation


Gute Noten verteilte auch der aus dem nahen Beikheim stammende Kunstpädagoge Thomas Ludwig, seit 2005 Stammfan der SBT. Er schätzt die lockere Zeltatmosphäre, bei der jeder mit jedem und auch mit den Musikern ins Gespräch kommt.

Der Mittfünfziger, der selbst als Festivalmacher Erfahrung hat und der als begeisterter Fotograf die Schmölzer Künstler regelmäßig porträtiert, lobt die nach wie vor private Organisation der Musik-Liebhaber: "Da steckt enorm viel dahinter, was man so gar nicht sieht"! Und auch das Gebotene mit einer schönen Steigerung im Programm konnte den echten Bluesfan überzeugen.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe des Fränkischen Tags Kronach.