Ein wahres Feuerwerk an Gags, Show und Musik brannten die Gehülzer Narren bei ihren beiden Büttenabenden ab. Überragend war Präsident Martin Bittruf. Er führte nicht nur bravourös durch das Programm, sondern sorgte selbst immer wieder für Glanzpunkte. Zunächst sorgte er als Sicherheitsbeauftragter Florian Zündholz für einen Sicherheitscheck. Die Gehülzer Schule werde künftig der Standort für den "H&M", war Bittruf überzeugt.
Prinz Martin I. und Prinzessin Corinna I. verkündeten neue Regelungen für die Zeit ihrer Regentschaft. So wird der Dritte Bürgermeister von Kronach Hans Simon zum Sheriff von Gehülz ernannt. Nachdem es keine Geschäfte mehr im Kronacher Stadtteil gibt, wird der "schwarze Werner" zum Verpflegungsminister ernannt.
Klasse war auch, was Roland Spindler als "Gehülzer Bu" präsentierte: Kein Geschäft gibt es mehr, stellte er fest. "Die Ziegelerdener haben wenigsten ,Wörscht‘ und Semmeln und die Seelacher die höchste Wirtshausdichte weit und breit". Dem Pfarrer riet er, Henkel an die Gebetbücher anzubringen, dann würde dessen "Lokal" schnell wieder voll.

Herrenballett begeistert


Der Frankenwald eigne sich hervorragend als Sponsor für Kaminholz für Bundespräsident Christian Wulf, stellte Büttenredner Wolfgang Romig aus Rothenkirchen fest.
Lautstarke "Zugabe"-Rufe bekam Ulrich Kreutzer, der mit seiner Abwandlung des Nicole-Lieds "Ein bisschen Frieden" die Brüller auf seiner Seite hatte.
Der Patenverein TV Unterrodach schickte die "Roudiche Rittersleut", die eine tolle Show abzogen. Die Bergmusikanten Gehülz bewiesen, dass sie nicht nur tolle Musik machen können, sondern auch witzig sind. Und die Garden beeindruckten mit ihren Tänzen.
Schließlich kam es zu den Top-Highlights: Wahre Begeisterungsstürme löste das Herrenballett aus.
Einfach toll waren auch die "fränkischen Rotzlöffela" mit dem Ex-Niederbayern Hermann Wank (TVE-Vorsitzender), mit Marco Klenner, Reinhard Weber und Kevin Klenner. Die Bandbreite reichte von "Fränglish" bis zum niederbayerischen Kultsong.
Nach 25 Jahren Büttenabenden in Gehülz traten die Damen in den Kostümen auf, in denen sie dazumal auf der Bühne standen.
Schließlich eröffnete das Prinzenpaar den Tanz. Wie immer sorgte die Band "Rainbow" für Unterhaltung.