Bei der Arbeit der Gebietsbetreuung im Naturpark Frankenwald und in Zusammenarbeit mit der Ökologischen Bildungsstätte Oberfranken-Naturschutzzentrum Wasserschloss Mitwitz ist das Landschaftspflegebuch "Landschaft, die schmeckt! Vielfalt für Natur und Gaumen im Frankenwald" entstanden. Es verdeutlicht den Zusammenhang zwischen der Landschaftspflege und dem Erhalt der Kulturlandschaft und steigert dadurch das Verständnis und die Akzeptanz für Maßnahmen des Naturschutzes im Frankenwald.

Für die praktische Umsetzung konnten zahlreiche Gastronomen und Kräuterpädagogen gewonnen werden, die den Lesern professionell mit ihren leckeren Rezepten Lust machen, mit regionalen Produkten aus der Landschaftspflege zu kochen.

Die Landschaft des Frankenwalds ist von den besonderen natürlichen Gegebenheiten der Region, aber auch durch die kleinbäuerliche land- und forstwirtschaftliche Nutzung geprägt. Und so entstand über die Jahrhunderte hinweg eine besondere Kulturlandschaft, die in ihrer Ausprägung schützenswert ist. Sie wird heute durch unterschiedliche Nutzungsformen und Landschaftspflegemaßnahmen gepflegt und erhalten.


Vier Landschaftsräume

Das Buch ist in die vier Landschaftsräume Streuobstwiesen, extensive Teiche, Hecken sowie extensive Wiesen und Weiden im Naturpark Frankenwald untergliedert. Auch die Rezepte sind passend zu den Produkten aus diesen Landschaftsräumen aufgeteilt.

Das Buch ist ein Werbeträger für den Naturpark Frankenwald sowie seine besondere Kulturlandschaft. Es ist gratis bei den drei Landratsämtern und in der Geschäftsstelle des Naturparks Frankenwald erhältlich.

Finanziert wurde die Erstauflage von 1500 Stück aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, der Oberfrankenstiftung und von den drei Landkreisen Kronach, Kulmbach und Hof.



Geldgeber zufrieden

"Es ist ein wunderschönes Buch und Lektüre über die Frankenwaldregion. Was hier wächst und gedeiht, verwendet man auch gern in der Küche", sagte Kronachs Landrat Oswald Marr und seine beiden Kollegen Klaus Peter Söllner (Kulmbach) und Oliver Bär (Hof) pflichteten ihm bei. "Einfach toll!", bescheinigte Söllner dem Werk beim ersten Durchblättern.