Das Oberfränkische Sänger- und Musikantentreffen war erneut ein großer Tag für den Volkstrachtenverein "Zechgemeinschaft" Neukenroth. In der Zecher-Halle gab es am Samstag ein Stelldichein für Gesangs- und Musikgruppen aus ganz Oberfranken, die dem Volkstrachtenverein "Zechgemeinschaft" in Neukenroth ihre Aufwartung machten und den Abend zum Fränkischen Folklore-Festival werden ließen.

Dies zu Ehren der heimischen Gesangsgruppe, die ihr 30-jähriges Bestehen feiern konnte. Es gab viele Glückwünsche - verbal von den Ehrengästen sowie gesanglich und musikalisch von den Gesangs- und Musikgruppen, die nicht nur einen Ohrenschmaus, sondern auch mit ihren farbenprächtigen, beeindruckenden Trachten, eine Augenweide für die begeisterten Besucher boten.


Ein großer Erfolg

Das Stelldichein der Volksmusikfreunde in Zusammenarbeit des Trachtengauverbandes Oberfranken und der Arbeitsgemeinschaft Fränkische Volksmusik Bezirk Oberfranken wurde zum großen Erfolg und zum Höhepunkt in einem von vielen Highlights geprägten Jahr für den Volkstrachtenverein "Zechgemeinschaft" Neukenroth.
Neben der Ehrung der Gesangsgruppe, auf deren 30-jährige Geschichte das Gründungsmitglied und der Ehrenvorsitzende der Zechgemeinschaft, Edmund Sprenger, recht humorvoll in Mundart vorgetragen, zurückblickte, wurden fünf Gründungsmitglieder und der Leiter der Gesangsgruppe, Gregor Lorsbach, gesondert geehrt. Edmund Sprenger erinnerte daran, wie sich im Jahr 1984 eine Stammtischrunde zur Gesangsgruppe entwickelte, die bis heute durchgestanden hat: "Maßgeblichen Anteil daran hatte der Leiter, Gregor Lorsbach. Sein damaliges ,Ja‘ dazu, uns das Singen beizubringen, war ausschlaggebend für eine bis heute anhaltende Kameradschaft von Sangesbrüdern. Es war nicht einfach, uns acht jungen Männern, die des Notenlesens nicht mächtig waren, Harmonie in drei Stimmen beizubringen."

Doch es folgten unvergessliche Auftritte. Sprenger erinnerte an die legendären Bütten abende in Neugrua in über zwei Jahrzehnten. Unvergessen bleiben auch die ersten Sänger- und Musikantentreffen, zu denen, der Patenverein, "die Haache Stöckraache" heranführten, zu denen heute noch tiefe Freundschaft besteht. Es kam musikalische Begleitung dazu und auch der kirchliche Gesang wurde mehr gepflegt und bald war die Gesangsgruppe in allen Orten im Frankenwald und darüber hinaus gern gehörtes Gast-Ensemble zu verschiedensten Anlässen.


Lustige Anektoden

"Es war auch von unserem Glauben heraus, dass wir zur Ehre Gottes immer besonders gerne singen", sagte der Laudator. Und dabei erinnerte er auch an so manche lustige Anekdote, die wohl immer in den Gedanken der Sangesbrüder hängen bleiben wird.

Zum Schluss dankte Sprenger vor allem Gregor Lorsbach, denn ohne ihn würde die Gesangsgruppe nicht bestehen und heute 30-jähriges Bestehen feiern können.

Grußworte entboten MdL Jürgen Baumgärtner (CSU), Bernd Steger (FW) als Landratsvertreter, der Trachtengauvorsitzende Manfred Bär und Stockheims Zweiter Bürgermeister Siegfried Weißerth (CSU). Der Bürgermeister dankte der Gesangsgruppe für ihre Brauchtumspflege und für ihre Bekanntheit wegen ihres guten Gesangsniveaus weit über die Grenzen der Bergwerksgemeinde hinaus.