Der Bau des Kreisverkehrsplatzes an der Südbrücke hinterlässt weiter seine Spuren. Bereits seit dem Frühjahr kann der Verkehr nur eingeschränkt fließen, was mit diversen vorbereitenden Maßnahmen zu erklären ist. Umso weiter jedoch die Zeit voranschreitet, umso mehr sind es Arbeiten, die unmittelbar mit dem Bau des Kreisverkehrsplatzes in Zusammenhang stehen. Dadurch kommt es nun zu einer Änderung in der Verkehrsführung.

"Da nun die zukünftigen Entwässerungseinrichtungen im Bereich der Fahrbahn hergestellt werden, müssen die Fahrstreifen, die im Moment durch Gleitwände abgetrennt sind, verschoben werden", erklärt Jürgen Woll, Leiter der Servicestelle Kronach des Staatlichen Bauamtes Bamberg. Die in Richtung Süden aktuell noch vorhandene Einbiegespur von der B85 in die B173 entfalle dadurch. Somit könne man nicht mehr ungehindert in die B173 einbiegen. Die Verkehrsteilnehmer müssen nun warten und dem vorfahrtsberechtigten Verkehr auf der B173 Vorrang gewähren.

Rückstaus möglich
Der Aufbau der erforderlichen Verkehrssicherung beginnt am kommenden Samstag ab 5.30 Uhr. Jürgen Woll vom Staatlichen Bauamt bittet die Verkehrsteilnehmer auf Grund der geänderten Verkehrsführung um erhöhte Aufmerksamkeit. Gerade in Stoßzeiten könne es zudem durch die Veränderung zu längeren Rückstaus auf der B85 kommen. Die neue Verkehrsführung wird laut Woll für längere Zeit Bestand haben - "auf jeden Fall über den Sommer hinaus".

Bei den bislang durchgeführten Arbeiten hat es sich um Randarbeiten gehandelt, die jedoch den Kreisverkehrsplatz bereits berücksichtigt hätten. Unter anderem seien Stützmauern installiert und die Fahrbahn verbreitert worden. "Der Kreisverkehrsplatz mit den Bypässen benötigt mehr Platz. Deshalb müssen wir auf der einen Seite näher an die Bahn rücken", erklärt Woll. Auf der anderen Straßenseite entstehe zudem ein kombinierter Geh- und Radweg.

Wie der Leiter der Kronacher Servicestelle verdeutlicht, werden im kommenden Jahr die Arbeiten erfolgen, an denen dann die Entstehung des Kreisverkehrsplatz tatsächlich ersichtlich sein wird. Mit der Fertigstellung des rund zwei Millionen Euro teuren Projektes rechnet Woll noch in 2015.