Die Feuerwehr Pressig ist für Brandeinsätze in Gebäuden technisch gut gerüstet und verfügt über großes Wissen, was für die richtige Brandbekämpfung unerlässlich ist. Um gerade bei harten Brandeinsätzen in bewohnten Gebäuden nichts den Zufall zu überlassen, wird ständig geübt.

Die neueste Übung führte bei einer Atemschutzausbildung in den Brandcontainer. Kommandant Walter Geisler informierte vor Übungsbeginn über die Intention und die Wichtigkeit solcher Übungen, die dem Ernstfall sehr nahe kommen, zumindest Rauch- und Hitzeentwicklung und der Angriff auf das offene Feuer entsprechen der Realität. Wenngleich natürlich im Ernstfall vor Ort jede Situation anders einzuschätzen ist. Aber gerade dazu verhelfen solche Übungen mit Wärmebildkamera und Brandcontainer. Der Atemschutzbeauftragte der Feuerwehr Pressig, Andrè Stadelmann, erörterte am Brandcontainer das Vorgehen der Kameraden und warum es zu dieser seltenen, weil auch gefährlichen Übung, kam.

Die Ausbildung fand unter Aufsicht zweier Ausbilder des Handelsforums Würzburg im Brandcontainer statt. An der Ausbildung nahmen insgesamt 20 Atemschutzgeräteträger aus den Wehren Pressig, Rothenkirchen und Teuschnitz teil. Die Übung dauerte über vier Stunden und bestand aus einem theoretischen Teil mit Unterweisung an der Wärmebildkamera und über richtiges Verhalten in Brandräumen sowie aus dem praktischen Teil, in dem das Öffnen von Türen sowie ein Strahlrohrtraining zur effizienten Brandbekämpfung unter Vermeidung von Wasserschäden, geübt wurden.