it einer ordentlichen Portion Selbstironie und Freude an der Musik wird man von den Orangeshakers empfangen. Seit der Gründung im Jahre 2003 hat sich einiges verändert - angefangen mit 80er Popsongs, über modern Blues bis hin zu "richtig abgefahrenem Jazz", wie Stefan Kratofil es beschreibt, ist heute alles dabei.

"Seit 2010 gibt es uns auch in Farbe", scherzt Kratofil, denn da kam Sänger Larry Rayford hinzu, der vorher nur unter der hauseigenen Dusche sang. Dieser hat beim Kronacher "Spitzentalent" gewonnen, wodurch die Band auf ihn aufmerksam wurde. "Es ist ein Riesen-Unterschied, wenn ein richtiger Sänger dabei ist", sind sich alle Bandmitglieder einig. Der Stil wurde durch Larry Rayford souliger. Generell wird seitdem mehr ausprobiert.

Die Orangeshakers sehen sich nicht als klassische Coverband. "Wir machen Musik, die uns gefällt", meint Larry. "Nicht nur Radiomusik, die jeder spielt", fügt Stefan hinzu. "Die Top-40-Geschichten haben wir hinter uns." So kann man lange warten, Hits von Helene Fischer im Repertoire der Orangeshakers zu finden. Eigeninterpretation ist das Stichwort.

Bei Auftritten steht vor allem Spaß und Entertainment im Vordergrund. "Die Konversation mit dem Publikum ist uns besonders wichtig", meint Stefan "Deswegen spielen wir lieber in kleinen Locations". Das Bühnenprogramm ist nicht gestellt oder festgeschrieben.

Aus einem großen Repertoire von Songs wählen sie je nach Stimmung das aus, was eben gerade passt. "Wir sehen uns in der Pflicht, dem Publikum zu honorieren, dass es seine Freizeit für uns opfert", so Larry.

Diese Einstellung zeigt ihre Wirkung. Viele Zuschauer kommen inzwischen von weit her, um die fünf Musiker zu sehen. Im Landkreis Kronach spielen die Orangeshakers vor allem im TecNet in Burkersdorf. "Dort wird Musikern aus der Region noch eine Plattform geboten", sagt Stefan Kratofil.