In seiner Laudatio nannte Steger einige Stationen des ehrenamtlichen Engagements von Lorsbach, dessen Lebenswerk dem Erhalt von Brauchtum und Tradition gilt. Die Gesangsgruppe des Volkstrachtenvereins "Zechgemeinschaft" Neukenroth wurde von ihm vor 30 Jahren mitgegründet und wird seither von ihm geleitet. Die vielfältigen Veranstaltungen und Auftritte der Gruppe trugen stets seine Handschrift. Von 1986 bis jetzt war Lorsbach als Musikwart, Kassierer oder Zeugwart tätig. Besondere Verdienste erwarb er sich um die Trachtenpflege und um den Bau der Zecher- Halle.

"Ohne seine fleißigen Hände stünde die Zecher-Halle nicht", ist sich die Vereinsführung sicher. Beim Theaterverein "Frohsinn" Neukenroth fungierte er von 1994 bis 2011 nicht nur als Theaterleiter und Regisseur, sondern brachte sich auch beim Kulissenbau und bei der Bühnengestaltung aktiv ein.


Hohe Anerkennung

Auch der Fasching hatte es ihm angetan. Vom Präsidenten über Sitzungsleiter bis zum Akteur auf der Bühne übte er verschiedene Ämter aus. Sein Organisationstalent, sein handwerkliches Können, seine musische Begabung und seine Heimatliebe hat er in den ehrenamtlichen und gemeinwohlorientierte Dienst für die Volkskultur gestellt.

Darüber hinaus wirkt Lorsbach aber auch in der Oberfränkischen Trachtenbewegung. Er ist stellvertretender Vorsitzender im Trachtengauverband Oberfranken und Gaumusikwart. "Seine Leistungen und Erfolge erfahren hohe Anerkennung in der Dorfgemeinschaft Neukenroth, in der Gemeinde Stockheim, im Landkreis Kronach, in Oberfranken und in der gesamten fränkischen Heimatregion. Daher würdigt der Heimatlandkreis Lorsbachs besondere Verdienste mit der Goldenen Ehrennadel", sagte Steger.