Ziel ist es, neue Strukturen zwischen Museen und Schulen zu schaffen und eine partnerschaftliche und gleichberechtigte Zusammenarbeit beider Institutionen zu ermöglichen. Dies geschieht vor allem über die individuelle Beratung einzelner Museen durch die Servicestelle, Informationsveranstaltungen und Info-Briefe. Langfristiges Ziel ist auch eine Internetseite, die einen direkteren und zeitnahen Austausch zwischen Museen und Schulen noch einfacher machen soll.

"Unser Projekt ‚Museum und Schule‘ ermöglicht es oberfränkischen Museen, ein ‚schulscharfes Angebot‘ zu bieten, das konkret auf die speziellen Bedürfnisse von Schulklassen zugeschnitten ist. Es besteht nach wie vor reger Beratungsbedarf. Eine personelle Schnittstelle, die als pädagogischer und didaktischer Berater fungiert, ist unerlässlich", erklärt Barbara Christoph, die Leiterin der Servicestelle für Museen.

Große Erfahrung in Museumspädagogik

Mit Dirk Eilers, Lehrer an der Maximilian-Welsch-Realschule in Kronach, hat sie sich nun wieder einen engagierten Pädagogen ins Boot geholt. Der neue Mann der Servicestelle kann in Sachen Museumspädagogik bereits auf große Erfahrung zurückgreifen. Seit fünf Jahren ist der Geschichts-, Deutsch- und Sozialkundelehrer einen Tag pro Woche im Museumspädagogikzentrum München (MPZ) engagiert, über das er auch an die Servicestelle des Bezirks Oberfranken für Museen abgeordnet wurde. Über das MPZ können Lehrer unter anderem in Fortbildungskursen sogenannte museumspädagogische Zertifikate erwerben.

"Als begeisterter Geschichtslehrer ist es mir ein Anliegen, Geschichte begreifbar zu machen und die große Geschichte mithilfe der kleinen regionalen Geschichte in Kontext zu setzen. Dazu eignet sich ein Museumsbesuch oft hervorragend", erklärt Eilers.