Sämtliche Vorstellungen waren ausverkauft. Es gab ein wechselndes, farbenfrohes Bühnenbild und beste Stimmung nicht nur auf der Bühne. Geboten wurden in einem rund fünfstündigen Programm packende Showeinlagen, Sketche und faszinierende Gardetänze.

Das Prinzenpaar Manuel I. und Manuela I. waren nicht nur eine Augenweide, sondern sie regierten auch mit sicherer Hand das närrische Volk. Premiere hatte die "Kleine Garde", die mit leuchtenden Augen und voller Enthusiasmus das Publikum mit ihrem Tanz beeindruckte. Viel Stimmung und Schwung brachte die Prinzenfunkengarde in die Kulturhalle, als sie viel Beine zeigte und über die Bühne wirbelte.


Tolle Kostüme

Für viel Wirbel, Lebensfreude, heiße Rhythmen und Begeisterung sorgten weiterhin die Kelbich-Girls (Miri, Steffi, Janina, Sarah), die Minis (Frank, Lea, Lena, Bianka, Milena) und die Samba Ladys (Miri, Steffi, Janina, Sarah) mit ihren grazilen Bewegungen, erotischen Hüftschwüngen und tollen Kostümen.

Natürlich gab es auch allerhand zu berichten, über den Alltag, über Kehlbach und über Berlin. Da überzeugten Frank und Bianka mit einer gepflegten Konversation. Dem Vollblutfaschingsweib "Carmen" ging das Emanzipationsgerede auf die Nerven. Auf gleiche Rechte und Pflichten könne sie verzichten. Davon könnte erst die Rede sein, wenn Männer im Wochenbett die Kinder bekommen, erklärte sie.


Die Folgen einer Autopanne

Über die Folgen ihrer Autopanne mit platten Reifen auf der Rückreise von Italien berichteten "die Ruutzglocken (Luisa, Laura, Michael, Melanie, Jan). Sie gingen auf die Alm, wo sie eine "Bullenhitz" und eine Wirtin wie ein "Schneewittchen" erwartete. Dabei wurde auch über eine Umfrage zu Berlusconi gesprochen. 71 Prozent würden gerne mit ihm ins Bett gehen, die restlichen 29 haben schon mit ihm geschlafen. Auch über den Unterschied zwischen Vegetarisch und "Fleischfressern" wurde diskutiert. Erstgenannte sterben gesünder, hieß es.

Über ihre Ehen berichteten die "alten Weiber", Redl (Liane), Gretel (Michaela) und die Wedd (Silke). Letztere kam zu spät zum Treffen und begründete dies mit ihrem Navi, das sie zum Friedhof lotse und ihr mitteilte "Sie haben Ihr Ziel erreicht!" Gretel beklagte sich, dass sie das letzte Mal Sex hatte, als der Liter Diesel noch 30 Pfennige kostete. Und Redl trauerte alten Zeiten nach. Früher, als ihr Mann um 3 Uhr in der früh aufwachte, ging Minuten später die Bettdecke hoch und ab und jetzt stehe er auf, um Wasser zu lassen.


Auch Buchbach hatte einen "Tebartz"

Nicht leicht hatte es die Reiseführerin Edita (Heike Welscher), als sie Adolf (Andrea Kraus) und Erwin (Anja Welscher) durch Berlin führte. Besichtigt wurden unter anderem der Dom, das Kanzleramt, das Brandenburger Tor. Beim Dom fiel dem Adolf ein, dass auch die Buchbacher vor 30 Jahren einen "Tebartz" hatten, der den Frankenwalddom erstellen ließ. Edita ließ wissen, dass der Steinbacher Bürgermeister Klaus Löffler mittlerweile in Berlin als "Sonnyboy des Frankenwaldes" einen Namen habe.

Jörg Löffler berichtete von seinen Erlebnissen im Krankenhaus und der "Männerblock" (Kathrin, Rainer, Manuel, Christian, Werner, Thomas, Wolfgang, Michael B, Michael N., Michael W., Tobias, Stefan) erzählte von den Erlebnissen mit den Ehefrauen. Seine schreie, wenn sie komme, so Michl. Seine mache dies nur, wenn der Haustürschlüssel fehle, so Kraus. Letzterer konnte nicht nur erzählen, sondern er stellte auch seine Talente als Rockstar unter Beweis.


Eine reizende Figur

Nicht enden wollende Lachsalven gab es beim Auftritt von Stefan Biesenecker, der in einem bestechend roten Kleid seine reizende Figur zur Schau stellte.

Die "jungen Prinzen" (Arif, Peter, Christian, Stefan, Sven, Tobias) nahmen als Athleten an den olympischen Spielen in Kehlbach teil. Sie wetteiferten um Medaillen in Schwimmen. Die "Matrosen Ahoi" (Rainer, Thomas, Manuela, Tobias, Michl, Michel, Chris, Fugi und Stefan) leiteten unter lang anhaltendem Applaus zum Finale über.
Durch den Abend führte gekonnt und humorvoll, mitunter mit starker Stimme, Präsident Michael Bänsch. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Musikverein Kehlbach unter der Federführung von Jürgen Trebes.

Bänsch bedankte sich abschließend bei allen Sponsoren, bei den Akteuren, allen Helfern und letztendlich beim Publikum.