Im Rahmen des Gemeineentwicklungskonzeptes (GEK) geht es am kommenden Samstag ab 9 Uhr durch den Gemeindeteil Hummendorf. Zwischen 11.30 und 12 Uhr wird Eichenbühl begangen und die Bürger können dort ihre Anregungen mitteilen. Die Dorfwerkstatt wird ab 13 Uhr im Gasthaus Zur Mühle in Hummendorf stattfinden.
Zu allen Planungsspaziergängen und Dorfwerkstätten werden die Vertreter von Baurconsult, dem beauftragten Architekturbüro, und ein Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung, anwesend sein.

In der Gemeinderatssitzung am 27. September wurde dem Gemeinderat eine Information zur Weiterentwicklung des Weißenbrunner Ortsteils Hummendorf vorgelegt. Unabhängig voneinander wurden Vorschläge von der Dorfgemeinschaft und der CSU-Fraktion im Gemeinderat Weißenbrunn zusammengetragen. Die beiden unterschiedlichen Gruppierungen, die Dorfgemeinschaft Hummendorf und die CSU-Fraktion im Gemeinderat Weißenbrunn setzen sich seit Jahren unabhängig voneinander auf ganz differenzierten Ebenen für die Weiterentwicklung des Ortsteils Hummendorf ein, heißt es in einer Stellungnahme von Horst Licht (DG Hummendorf) und Zweitem Bürgermeister Michael Bohl, CSU-Fraktion im Gemeinderat Weißenbrunn.


Bessere Zufahrten schaffen

Sie legten ihre Ideensammlung im Ratsgremium in der Sitzung am 27. September vor. Unter anderem wird darin angeregt, den alten Bahnplatz neu zu gestalten, da er seit Jahren ein Schandfleck und ein großes Ärgernis im Ortskern in Hummendorf sei.

Weiter wird ein Rad- und Fußweg am Ortsrand von Hummendorf - von Neuses kommend ortseinwärts - gefordert. Radfahrer wie Fußgänger müssen am Ortsbeginn von Hummendorf auf die viel befahrene Ortsdurchfahrtstraße wechseln, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt.

Die Straßenzufahrt zu wichtigen Einrichtungen, wie Kindergarten, Kirche und Friedhof müsse verbessert werden, denn sie ist seit Jahren in marodem Zustand und ist nur von einer Seite her befahrbar, so die Initiatoren.
Außerdem sei auch ein Fußweg von der Kreisstraße zu den Einrichtungen gefährlich. Er wird stark von Kindern, Kirchgängern und Friedhofsbesuchern benutzt und endet unvermittelt in einen unübersichtlichen Bereich auf der Kreisstraße, dies bildet ein großes Gefahrenpotenzial.

In einem Gespräch erörtert Horst Licht von der Dorfgemeinschaft, dass der Zeitpunkt jetzt günstig sei. "In der Vereinssatzung steht geschrieben, dass wir uns für die Verbesserung der ländlichen Lebensqualität im ländlichen Raum einsetzen. Und genau darum geht es!" Schon im April 2015 habe man beim Bürgermeister einen ähnlichen Antrag mit Hinweisen auf Verbesserungen wie oben angeführt eingereicht.

Dieses persönlich eingereichte Schreiben sei bis heute leider ohne Antwort geblieben, so Licht. Darüber hinaus liegen aber noch weitere Vorschläge vor. Zweiter Bürgermeister Michael Bohl (CSU) sagt: "Das GEK ist fast schon eine historische Chance für uns. Es wäre fahrlässig, wenn wir diese Chance nicht nutzen würden!"