Wegen der Vollsperrung für den Kraftfahrzeugverkehr zwischen Nordhalben und Geroldsgrün hat das lange Umwege für die Autofahrer auf dieser viel befahrenen Verbindung zwischen dem Rodachtal und Bad Steben/Geroldsgrün zur Folge.

Aber nicht mehr lange: Kurt Schnabel, Leiter des Staatlichen Bauamts Bayreuth, das das Projekt betreut, stellte eine baldige Verkehrsfreigabe in Aussicht. Auf Grund günstiger Umstände (der Witterung sowie der zügigen Abwicklung durch die ausführende Firma) hoffe man, die Staatsstraße für den öffentlichen Verkehr bis spätestens Ende Juli freigeben zu können. Die Teilerneuerung der Brücke hatte am 19. Mai begonnen und muss bis zum 8. August abgeschlossen sein.

Bei den Arbeiten an der Brücke über die Ölsnitz im Zuge der Staatsstraße 2198 "Nordhalben - Geroldsgrün" bei Dürrenwaid handelt es sich um eine Teilerneuerung. "Das Bauwerk aus dem Jahr 1964 war durch Chloride und andere Einflüsse so stark geschädigt, dass die Fahrbahnbeläge und die Brückenkappen erneuert werden müssen. Außerdem werden die Entwässerungs- und Schutzeinrichtungen (Leitplanken und Geländer) erneuert bzw. nachgebessert", informierte Kurt Schnabel. Die Brücke besitzt eine Gesamtstützweite von rund zehn Metern und eine Bauwerksfläche von rund 100 Quadratmetern. Die Tragfähigkeit (Brückenklasse 60 - 60 Tonnen) ist ausreichend und wird durch die Maßnahme nicht verändert.

Da die Baustelle den Verkehr im Ölschnitztal zwischen Nordhalben und Dürrenwaid fast vollständig abriegelt, wurde zumindest für Fußgänger und (schiebende) Radfahrer eine Behelfsumleitung mit Hilfssteg über die Ölsnitz eingerichtet. Diese Maßnahme dient auch der Sicherheit für alle Beteiligten im Bereich der Baustelle.