Zu zwei fast gleichzeitigen Einsätzen wurde die Feuerwehr Kronach am Sonntagnachmittag gerufen. Das Feuer im Keller der Lucas-Cranach-Schule war rasch eingedämmt, sodass kein zu großer Schaden entstand, der Schulbetrieb am Montag ungehindert stattfinden kann.

Eine kurze Zeit später ausgelöste Alarmierung zu einem Autobrand nach Gehülz entpuppte sich als Fehlalarmierung. Die Besatzungen von zwei Streifenwagen der Polizei und drei Feuerwehrfahrzeugen sausten mit Martinshorn und Blaulicht den Berg hoch und suchen alle Straßen von Gehülz nach einem brennenden Fahrzeug ab. Vergeblich. Zwei der fünf Feuerwehrfahrzeuge, die an der Lucas-Cranach-Schule postiert waren, waren nach Gehülz beordert worden, rückten mit Martinshorn von der Schule ab.

Die Brandmeldeanlage der Grundschule hat sich mit dem Ereignis vom Sonntag bereits bezahlt gemacht. In der elektrischen Anlage im Keller war ein Feuer ausgebrochen, die Automatik alarmierte die Rettungskräfte, die Feuerwehr Kronach war mit insgesamt fünf Fahrzeugen rasch zur Stelle. Mit schwerem Atemschutz drangen die Männer in die Kellerräume vor und löschten den Brand mit Wasser und Kohlendioxid, bevor größerer Schaden entstand. Mit dem großen Lüfter sorgte man dafür, dass kein Rauch in weitere Räume der Schule vordringen konnte. Die Klassenräume waren nicht vom Feuer betroffen, sodass der Schulbetrieb am Montag ungehindert stattfinden kann. Bereits kurze Zeit nach Ausbruch des Feuers waren auch Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (FW) und die Schulleitung zur Stelle. Der Sachschaden hält sich dank des schnellen Einsatzes und weil die Brandmeldeanlage frühzeitig ausgelöst hat, in Grenzen.