Darauf weist Stefan Luthardt, Kreisvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft und einer der Organisatoren, hin. Die "Blaulichtparty" ist nicht nur für die Helfer von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Rotem Kreuz, Wasserwacht, DLRG und Polizei gedacht. "Uns sind alle jungen und jung gebliebenen Leute willkommen, die feiern wollen", lädt Luthardt ein. "Das ist eine ganz normale Musik- und Tanzveranstaltung." Die Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren brauchen allerdings zu späterer Stunde den so genannten "Muttizettel", die Erziehungsbeauftragung.

Rund um das Café Kitsch geht die Post ab. Im Café selbst legen zwei DJs heiße Musik auf, in der Scheune spielt die Partyband "Bass". Die Preise sind bewusst niedrig gehalten. Der Erlös wird für einen gemeinnützigen Zweck gespendet, der noch bestimmt werden muss. Auch das Café Kitsch will an der Veranstaltung nichts verdienen und spendet die Nettoeinnahmen nach Abzug der Unkosten.

Vergangenes Jahr fand die "Blaulichtparty" ebenfalls am 2. Oktober statt, damals allerdings im "Dreefs" in Unterrodach. Die Veranstaltung kam so gut an, dass die Blaulicht-Organisationen auch heuer eine solche Veranstaltung ausrichten wollen. Den 2. Oktober hat man gewählt, weil sich aller Feiernden am folgenden Feiertag ausschlafen können.

Bei der "Blaulichtparty" werden jede Menge Helfer der Rettungsorganisationen dabei sein. "Wir wollen uns nicht nur bei Einsätzen treffen", führt Stefan Luthardt an. "Wenn man sich in Uniform kennen gelernt hat, möchte man auch einmal gemütlich zusammensitzen." Heuer gibt es erstmals eine große Verlosung bei der "Blaulichtparty", denn jeder erhält mit der Eintrittskarte, die vier Euro kostet, ein Los.

Weitere Informationen zu den "Blaulichtpartys" gibt es unter www.blaulicht-party.de.