Selbstbewusst und fast gänzlich ohne Lampenfieber führten die jungen Talente der Bläserklassen 5b und 6b der Siegmund-Loewe-Realschule ihren Gästen vor, was sie einstudiert hatten. Gemeinsam mit den beiden verantwortlichen Lehrkräften, Axel Stumpf und Elke Buckreus, hatten sie ein stimmungsvolles Programm erarbeitet.
Das kleine Konzert begeisterte aber nicht nur stolze Familienangehörige, sondern zeigte wieder einmal auf, welchen Status die Förderung des musikalischen Nachwuchses an der Siegmund-Loewe-Realschule einnimmt. Dabei steht nicht nur das Muss zum Lernen im Vordergrund, sondern auch die deutlich spürbare Lust und Freude am gemeinsamen Musizieren.

Bei dem Vorspielabend war für jeden Publikumsgeschmack etwas dabei. Den ersten Teil gestalteten verschieden zusammengestellte Ensembles wie auch Solisten der Bläserklasse 5b unter Leitung von Elke Buckreus. Bereits nach drei Monaten gemeinsamen Musizierens zeigten die jungen Instrumentalisten an Blas-, Tasten- und Schlaginstrumenten, welches Talent in ihnen steckt. Sie brachten überwiegend traditionelle, aber auch moderne Weihnachtslieder wie beispielsweise "In der Weihnachtsbäckerei" zu Gehör. Als Solisten begeisterten Diana Settmacher an der Querflöte mit "Little Drummer Boy" und "Leise rieselt der Schnee" sowie Robert Rost am Schlagzeug mit einem fetzigen "Drumsetsolo".

Die von Axel Stumpf geleitete Bläserklasse 6b präsentierte voller Stolz ihre großen Fortschritte, die sie seit dem letzten Jahr gemacht hat. Gemeinsam ließen die Schüler Auszüge aus ihrem Repertoire erklingen - so etwa "Es wird schon glei dumpa" und die berühmte "Amboss-Polka". Gelungen waren die Solobeiträge von Miriam Grimme und Leonie Steinmetz (beide Flügel), Alina Förtsch am Keyboard sowie Nico Schödel am Schlagzeug. Auch die klangschön zusammengestellten Ensembles wussten zu überzeugen. Dazwischen sagten die Kinder beider Jahrgangsstufen auch einige Gedichte auf - wie die lustige Geschichte von der "Weihnachtsmaus" oder Adrian Seidenath den altbekannten "Knecht Ruprecht". Die Lacher auf seiner Seite hatte Nico Schödel, als er den kleinen Weihnachtsgeschichten-Aufsatz "Der Apfent" vorlas - mit einer ganz neuen Definition von Krippe, in der beispielsweise Batman schon mal bei den "Heiligen Drei Königen" aushelfen darf. Den Abschluss bildete das gemeinsam von allen Mitwirkenden wie Gästen angestimmte "O du fröhliche".