Die Frühjahrs-Saison des "Struwwel"-KulturCafés geht mit einem echten Knaller zu Ende. Am Montag, 25. April, wird die deutsch-französische Band Äl Jawala im Kronacher Jugendzentrum erwartet. Ab 20 Uhr wird die fünfköpfige Formation in der Rodacher Straße auf der Bühne stehen.
Mit ihrer Do-it-yourself-Philosophie ist "Äl Jawala" seit der Gründung im Jahr 2000 erstaunliche Wege gegangen. Sie waren damals unter den Ersten, die Club Beats und Hip Hop mit wilden, orientalischen Bläsersätzen kombinierten. Und das völlig ohne Elektronik, denn sie tingelten als Straßenmusiker von Freiburg aus durch halb Europa und entfachten auf unzähligen Trommeln und zwei Saxophonen das Feuer einer ganzen Gypsy Brass Band. Inzwischen rocken Äl Jawala Konzertbühnen vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer und scharen selbst nach dem Höhepunkt des sogenannten Balkan Hypes eine stetig wachsende Fangemeinde um sich. Sie tourten bis nach China, Jordanien und Kanada und steuerten unlängst einige ihrer Songs zum Soundtrack der MTV-Reihe Rebel Music bei.
Balkan Big Beats nennen sie ihren Stil. Die virtuosen Saxophon-Bläsersätze, gepaart mit Dance-Beats und fetten elektronischen Bässen, bringen sämtliche Tanzflächen zum Kochen. Im Struwwelpeter, wo die fünf Musiker auf ihrer Deutschlandtour zwischen Leipzig und Ingolstadt Station machen, werden die KulturCafé-Besucher in erster Linie Hits aus dem aktuellen Album von Äl Jawala zu hören bekommen: Hypnophobic. Hypnophobic ist Äl Jawalas drittes Studio-Album.
Entgegen dem vorherrschenden Trend bleibt die Band ihrer Liebe zum Sound des Ostens treu. Was hier zu hören ist, "verschiebt die Grenzen in eine ganz neue Richtung, die sich am besten mit dem Begriff Deepness zusammenfassen lässt! Der Tanz-Faktor steht zwar immer noch ganz oben, aber in einer anderen Dimension - irgendwie dunkel, relaxt, hypnotisch und ein paar Ebenen tiefer verankert", heißt es euphorisch im Pressetext.
Tickets für den Auftritt von Äl Jawala gibt es im Jugendzentrum Struwwelpeter (Telefon 09261/51511), bei "Der Frisörladen" in Steinwiesen (Telefon 09262/477), an der Abendkasse oder im Online-Portal www.reservix.de. Die Einnahmen aus den Veranstaltungen im KulturCafé fließen zu 100 Prozent in die offene Jugendarbeit des Struwwelpeter. red