Der Mars macht bekanntlich nicht nur mobil (um einen bekannten Werbespruch zu zitieren). Der Mars ist, so scheint es, in aller Munde. Nicht nur, dass auf dem Roten Planeten ein "Curiosity" genanntes Vehikel umeinanderkurvt, Fotos zur Erde funkt und uns über seine Taten via Twitter informiert. Jetzt träumt die Schauspielerin Rosa Roth auch noch von einem Umzug auf den Mars, quasi als Startschuss für ein neues Leben.

Wer jetzt vor Freude aufschreit, weil er damit die Fernsehpräsenz der Schauspielerin beendet sieht, sei gewarnt. Denn der Aufbruch zu neuen Welten ist nicht so einfach wie es scheint. Weil weder Raumschiffe mit schnellen Antriebstechniken existieren, noch ein Mittel gefunden wurde, wie man aus menschenfeindlichen Umweltbedingungen ein grünes Paradies zaubern kann, wird Frau Roth ihre Leben umplanen und mit dem Aufbruch noch etwas warten müssen.
Um die Zeit bis zum Start ins Weltall zu überbrücken, empfehlen wir ein gutes Buch. Wie wäre es mit Ray Bradburys "Mars-Chroniken"?

Wer nicht genug vom Mars bekommen kann, sollte einen Blick auf die Seite der US-Weltraumbehörde Nasa werfen.

Ray Bradburys Mars-Chroniken sind bei Diogenes erschienen.