Wer sich am Ostermontag wegen des kühlen Osterwetters in die kuschligen eigenen vier Wände zurückzog und die Welt via Mausklick und Internet erkundete, stieß auf allerlei Erstaunliches. Nicht, dass das nicht immer so wäre in den Tiefen des Netzes, in denen man Dinge erfährt, die man noch nie wissen wollte. Denn wen interessiert es schon wirklich, wo die meist virtuellen Freunde ihr Mittagessen zu sich nehmen, wen sie treffen und welche Katzenfotos sie gerade gaaanz besonders süüüß finden?

Beunruhigend waren schon eher die Meldungen, die der Internetkonzern Google verbreitete: der erst dem Aussterben überlassene Reader werde wieder auferstehen, die Videoplattform Youtube dafür aber eingestellt, das eigene E-Mail-Programm werde fortan blau. Wirklich erschreckend aber war die Ankündigung, Suchergebnisse würde es ab sofort auch mit Geruch geben. Das mag ja für die Rezeptsuche ganz angenehm sein - aber wollten Sie wirklich schon immer wissen, wie Ihr Lieblingsstar riecht? Eben.

Aber keine Panik: all das waren nur Aprilscherze.