Und, haben Sie was aus der Stunde gemacht, die wir alle in der Nacht auf Sonntag gewonnen haben? Mal wieder die entfernten Verwandten angerufen (hoffentlich nicht gleich um drei Uhr)? Bad geputzt? Oder einfach eine Stunde länger geschlafen?

Letztere ist sicher nicht die schlechteste Variante, wenngleich von der Bruttostunde vielleicht noch 40 Minuten bleiben, wenn endlich alle Uhren umgestellt sind. Wie ging das doch gleich wieder im Auto, am Herd und im Display des Blutdruckmessgerätes? Haben Sie gar den Wecker aus Versehen eine Stunde vorgestellt und sind daher heute der erste am Arbeitsplatz? Oder geht es Ihnen wie dem BWL-Studenten Hauke L. aus Potsdam?

Der ist laut "Postillon" in der Zeitschleife gefangen, weil er die Uhr seit Sonntagmorgen stündlich von 3 auf 2 zurückstellt, immer wieder. Dass er dadurch bis zur Sommerzeit nicht in die Uni muss, bleibt ein schwacher Trost.

Wir hoffen, Ihnen ist es besser ergangen und die Winterzeit hat Ihnen nicht das sonnige Gemüt verhagelt. Wenn doch, einfach morgen die Uhr wieder eine Stunde vorstellen.