Lust auf einen Ausflug ins Mittelalter? Dann besucht doch mal in den Ferien eine der vielen Burgen in unserer Region. Wir, die Klasse 3b der Wildensorger Schule, haben uns noch während der Schulzeit auf die Socken gemacht, um für euch die Altenburg in Bamberg zu checken.

Das Ergebnis:

Man läuft von Wildensorg in einer Viertelstunde durch den Wald hinauf auf die Höhenburg. Gerd Urbanski, der Geschäftsführer des Altenburgvereins, erwartete uns zu einer Führung. Die Burg wurde um 700 nach Christus von Herzögen gebaut, 1109 erstmals urkundlich erwähnt, 1553 von Fürst Albrecht Alcibiades zerstört und dann wieder so aufgebaut, wie wir sie heute sehen.
Früher war die Altenburg eine echte Ritterburg. Später wohnten die Erzbischöfe darin. Sie brachten auf der Burg ihre Schätze in Sicherheit. An vielen Gebäuden sind Schilder angebracht, die Namen und Funktion erklären.
Wir gingen im Palas (so nennt man einen repräsentativer Saalbau einer mittelalterlichen Burg). in den Galeriesaal, wo wir Bilder, Waffen, Wappen, Rüstungen und andere alte Sachen anschauen und berühren durften. Im Rittersaal ist nichts mehr von früher zu sehen. Auch das Verlies, das im Burgfried zu finden ist, ist nicht mehr gruselig. Es gibt auch keine Burggespenster!
Wenn im Turm, der wie ein Butterfass ausschaut, kein Licht an ist, ist es aber doch etwas unheimlich, die vielen steilen Stufen hochzulaufen. Es macht aber auch viel Spaß. Und oben hat man eine wunderschöne Aussicht über Bamberg und Wildensorg.
Ein Bärenzwinger mit einem riesigen ausgestopften Bären erinnert an den alten Burgbären Poldi, der hier einmal gelebt hat. Im Internet kann man unter der Adresse "www.altenburgverein.de" Informationen über die Altenburg und dortige Veranstaltungen erhalten. Ein Prospekt, der am Turm ausliegt, fasst viele wichtige Informationen anschulich zusammen.
Zusammenfassend können wir euch einen Besuch auf der Altenburg echt sehr empfehlen!
Von den Schülern der Klasse 3b aus Wildensorg