Erfolgsverwöhnt sind sie mittlerweile, die drei jungen Schlagzeuger aus der Altersklasse III von Bambergs Musikschule, denn heuer haben sie bereits den Regionalwettbewerb und den bayerischen Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ sowie den Neupert-Wettbewerb gewonnen. Doch nun ging es dorthin, wo die Trauben naturgemäß am höchsten hängen: zum Bundesfinale von „Jugend musiziert“ nach Stuttgart.

Lastwagen voller Instrumente


Schon allein der logistische Aufwand einer solchen Unternehmung ist enorm, denn Schlagzeuger müssen viele Instrumente „bedienen“ und in der Regel auch selbst mitbringen. Und so beluden die drei Bamberger Till Irmisch (15), Leon Paletta (13) und Markus Uttenreuther (12) am Samstag einen ganzen Lastwagen mit ihren großen Marimbas, mit Pauken, Trommeln, China-Becken, Maracas, Bongos, Tam-tams, Snaredrums, Gongs, Wood- und Templeblocks, um die finale Herausforderung in der württembergischen Landeshauptstadt anzunehmen. Dort hatten sich 18 Ensembles aus ganz Deutschland eingefunden, darunter die beiden Erstplatzierten aus Bayern.
Die jahrelange Ausbildung und minutiöse Wettbewerbsvorbereitung durch den Perkussionslehrer Slawomir Mscisz von der städtischen Musikschule brachte das Trio aus Bamberg auf die Siegerspur: Die Nachwuchskünstler wurden für ihre Darbietung von Werken Maurice Ravels, Dobri Palievs, J.S. Bachs und Siegfried Finks mit der höchstmöglichen Wertung von 25 Punkten und dem 1. Preis ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Entscheidung anschließend damit, dass die Bamberger sie durch ihre stilistische Vielfalt, klangliche Raffinesse und ein hohes Maß an Prägnanz beeindruckt hätten.
Mehr  Informationen zum  Finale und die Ergebnisse weiterer Teilnehmer aus Bamberg  sind unter www.jugend-musiziert.org zu finden.

Autor: Martin Köhl