Irgendwie hält sich die Vorfreude auf die heute beginnenden vier EM-Wochen noch in Grenzen – wie nicht zuletzt die kleine Kollegen-Umfrage hier nebenan zeigt.

Dagegen muss dringend etwas getan werden. Deshalb hier zehn persönliche Schön-dass-es-losgeht-wir-freuen-uns-schon-ganz-heftig-Jubel-Jubel-Gründe.

Zehn: Holländer-Witze machen derzeit richtig Spaß.

Neun: Freie Autobahnen.

Acht: Stundenlang über Spieler-Tattoos lästern.

Sieben: Weil es so viele Spiele sind wie nie zuvor – 51 Partien (4590 Minuten) in vier Wochen gab es noch nie. Und da sind Nachspielzeit, Verlängerung, Elfmeterschießen noch gar nicht mit eingerechnet.

Sechs: Jeden Tag Bier trinken – ohne dass jemand ernsthaft meckert. Und dabei schreien und hüpfen, so viel man will.

Fünf: Nach der EM geht's direkt in den Urlaub. Mehr geht nicht.

Vier: Die Gesprächsthemen gehen nicht aus. Abseits und Torlinientechnik. Dreier-, Vierer-, Fünferketten. Komische Sechser und falsche Neuner. Und die Schiedsrichter erst.

Drei: Immer schön gepflegt Spielerfrauen gucken.

Zwei: Weil auf dem Toilettenpapier Fußballer abgebildet werden.

Eins: Weil wir uns endlich genussvoll an Italien rächen können – für das schmerzhafte EM-Aus vor vier Jahren.