Nein, einfach war das nicht. Dem August 2014 etwas Gutes abzugewinnen, war und ist eine echte Aufgabe. Am Tag nach dem Ende des Sommers und dem zumindest meteorologischen Herbstanfang am 1. September ist es dennoch einen Versuch wert.

Klar, bei den bisherigen Bilanzen ist der August denkbar schlecht weg gekommen. Die Betreiber von Schimmbädern hat der achte Monat des Jahres die Tränen in die Augen getrieben, die von Biergärten dürften ebenso dem Weinen nahe sein. Dass der August den allermeisten Schülern die Ferien versaut hat, kann er ohnehin nicht wieder gut machen. Und der Monat wird sich auf die Höhe der Heizungsabrechnungen negativ auswirken.

Also, ein August zum Vergessen. Nicht ganz. Einmal waren die sonst zu dieser Zeit trockenen Regentonnen durchgehend voll. Rasen- und andere Grünflächen waren in diesem Jahr auch wirklich grün. Und noch etwas war auffällig. An den Tankstellen war eine äußerst seltene Entwicklung zu beobachten. Wo sonst immer und rechtzeitig zum Ferienbeginn die Preise klettern, blieb es diesmal ruhig. Super für plus/minus 1,50 Euro – und das durchgehend den ganzen Monat und fast ohne Ausreißer nach oben. Das hatten wir schon lange in den Ferien nicht mehr.

Also doch immerhin ein bisschen was Positives. Man kann also fündig werden auf der Suche nach dem Guten. Zumal der Lottoverkäufer meines Vertrauens schon vor Jahren gesagt hat, man soll sich nicht so haben. Der hat im August durchgehend 26 Grad und damit sommerliche Temperaturen gemessen. Diesmal halt aufgeteilt, 13 in Kitzingen und 13 in Etwashausen.

Die Dienstags-Dischli, das sind mehr oder weniger tiefschürfende Gedanken der Expertenrunde an den Steh-Tischen (fränkisch: Dischli) in der Kitzinger Fußgängerzone. Zu lesen – selbstredend – immer dienstags in dieser Zeitung.