Wie sich diese Woche anfühlte? Als könnte man Bäume ausreißen. Na ja, kleine Bäume. Vielleicht Bonsai-Bäumchen. Oder Blumen. Na gut, Gras. Gras würde klappen. Das lag an der Frühjahrsmüdigkeit, die bei Sonnenschein und Temperaturen im zweistelligen Bereich umgehend ausbrach.

In Kitzingen zerfiel die Menschheit in zwei Teile: Jene, die noch im Wintermantel schwitzten. Und jene, die es in kurzen Hosen und T-Shirts wissen wollten. Dazwischen bedauernswerte Geschöpfe, die bereits mit Heuschnupfen kämpften.

Ein Wetter also, um Helden zu zeugen, wie man so schön sagt. Was ja verstärkt die Bundeswehr übernehmen soll. Die wird gerade von Bundesverteidigungsmutti Ursula von der Leyen auf familienfreundlich getrimmt. Bei der Bundeswehr in Volkach, so ergab unsere Nachfrage, wird deshalb neben einem Eltern-Kind-Arbeitszimmer auch Eltern- und Teilzeit angeboten. Ihr Kinderlein kommet! Wobei es nur ein Gerücht ist, dass die Mainfrankenkaserne in Pippi-Langstrumpf-Kaserne umbenannt wird.

Das mit den Kindern ist ab sofort auch in Geiselwind kein Problem mehr: Der erste Storch traf am Dienstag ein. Angeblich handelt es sich um Papa Storch, der jetzt auf Mama Storch wartet. Die Geschlechterbestimmung war einfach: Es kann sich nur um Herrn Storch handeln, weil er sofort zum Baumarkt flog und umgehend mit der Grundrenovierung am Nest begann.

Frau oder Mann? Das ist gerade im Fasching nicht einfach herauszufinden. Ach ja, Fasching. Braucht im März bei Heldenzeugwetter kein Mensch. Aber Claudia Roth muss ja am Rosenmontag noch den Schlappmaulorden bekommen. Ob sie persönlich kommt? Zur Franken-Helau-Faschingssitzung in Veitshöchheim hatte sie ja ihren Vertreter Günther Beckstein geschickt. Dass der Ex-Ministerpräsident als Claudia Roth auftauchte, empfand das Original als „typisch fränkische Liebeserklärung“, wie sie dem Radiosender Antenne Bayern verriet: „Ich fand ihn ziemlich attraktiv.“

Angeblich bastelt die Grünen-Politikern jetzt an einem Beckstein-Kostüm – wobei das mit der Attraktivität ein Problem werden dürfte.

Damit hat Christoph Maria Herbst kein Problem – der Mann sieht gut aus. Selbst als Bürohengst Bernd Stromberg. Donnerstagabend konnte man sich davon im Cineworld im Mainfrankenpark überzeugen, als er den Locher „Arschlocher“ und den Tacker „Drückeberger“ verteilte. Dann trällerte er noch live den Song zum Film „Lass das mal den Papa machen“ – das passende Lied zum Faschingsendspurt bei Heldenzeugwetter.

Die Woche blickt immer samstags zurück, was unseren Autoren in den vergangenen sieben Tagen aufgefallen ist.