Alle Welt schreibt gerade Wunschzettel – da schließen wir uns selbstredend an. Unser Adressat ist allerdings nicht der Weihnachtsmann, sondern ein Himmelskörper: „Liebe Sonne, es wäre schön, wenn Du Dich in diesem Jahr noch mal sehen lassen würdest. . .“

Bis es da draußen wieder heller wird und bevor wir vor lauter Verzweiflung anfangen, uns Gedanken darüber zu machen, wie viele Arten von Grautönen es gibt, vertreiben wir uns die Zeit lieber mit dem Witz der Woche. Lehrer: Wer kann mit drei Nadelbäume nennen? Schüler: Tanne, Fichte, Oberkiefer. Noch einer? Gerne: Lehrer: Was nagelte Luther ans Tor? Schüler: Die 95 Prothesen!

Genug gescherzt, wir müssen Ihnen jetzt gerne von unserer neuen Bekanntschaft erzählen. Diese trägt den schönen Namen Silbergrüner Bläuling und ist ein Schmetterling. Allerdings nicht irgendein Tagfalter, sondern das „Insekt des Jahres 2015“.

Eine weitere neue Bekanntschaft betraf das Wort „Fablab“. Erst glaubten wir ja an den Fisch des Jahres 2015 oder eine neue Diät – doch denkste. Hinter Fablab verbirgt sich ein neuer Trend: ein Technologielabor für jedermann. Fablab ist die Abkürzung des englischen Begriffs fabrication labotary („Fabrikationslabor“). Eine bestens ausgestattete Werkstatt, in der jeder herumexperimentieren und Daniel Düsentrieb spielen darf.

Eventuell kommt so ein Ding auch nach Kitzingen, was für die Hobbybastler unter uns fast schon wie Weihnachten wäre.

Nachdem die Natur- und Bastelfreunde zu ihrem Recht gekommen sind, hier noch ein kleiner Hinweis für die Naturliebhaber: Am Donnerstag war „Tag der Heiligen Barbara“. Wer am Barbaratag Zweige von Obstbäumen oder Flieder- und Lindenzweigen ins Haus holt und diese in eine mit Wasser gefüllte Vase stellt, hat gute Chancen, dass mitten in der Winterzeit der Frühling ins Haus kommt und es Weihnachten tatsächlich blüht.

Schon sind wir wieder bei Weihnachten – es wird langsam ernst. Wir fragen jetzt lieber nicht, wie es an der Geschenke-Front ausschaut. Und ob Sie schon einen Baum – zum Beispiel eine Oberkiefer – haben. Aber einen weiteren Brief müssen wir unbedingt noch schreiben: „Lieber Dezember! Du bist der letzte Monat im Jahr. Ich bräuchte für 2014 dringend noch ein Happy End! Und falls Du die Sonne irgendwo sieht, leg ein gutes Wort für uns ein!“

Die Woche blickt zurück, was unseren Autoren in den vergangenen sieben Tagen aufgefallen ist.