Was am Wochenende los war?

Wir haben angestoßen. Dass uns der Wein nicht ausgehen möge. Und damit auf das hoffentlich baldige Ende der asiatischen Kirschessigfliege. Vielleicht haben Sie es ja gelesen: Die Kirschessigfliege, ein Obstschädling aus dem asiatischen Raum, frisst unsere Früchte, Beeren und die Weintrauben weg.

Da versteht der Franke keinen Spaß. Weshalb Landwirtschaftsminister Helmut Brunner der bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau 600 000 Euro für Schutz- und Bekämpfungsmaßnahmen gibt. Wenn es jemand schafft, den Eindringlingen klar zu machen, dass er wieder abschwirren soll, dann die Tüftler in Veitshöchheim. Also, Freunde, wir verlassen uns auf Euch!

Im zwischenmenschlichen Bereich war am Wochenende auch einiges geboten, wie der folgende Dialog eindrucksvoll beweist: Er: „Schatz, wie heißt unser W-Lan-Passwort gleich wieder?“ Sie: „Das Datum unseres Hochzeittages!“ Er: „Verdammt!“

Aber egal ob on- oder offline, das alles bestimmende Thema war der Tatort. Oder, wie die Fachleute sagen: Frangendadord.

Es geht doch nichts über Fränkisch, wie diese Beispiele beweisen: Obacht gehm, länger lehm! Dou schdeggsd ned drinnen! Däss wäddscho wärrn! Hald di raus, dann kummsd in nix nei!

Wir waren jedenfalls bestens gewappnet für die Frangendadord-Premiere, die sich durchaus sehen lassen konnte. Oder, wie wir hierzulande inbrünstig sagen: Bassd scho!