„Freiheit heißt, dass der Einzelne sein Leben nach dem eigenen freien Willen gestalten kann, aber dies muss immer im Einklang mit seinen Mitmenschen bleiben!“ Mit diesem Satz eröffnete Bürgermeister Peter Kornell die Wanderausstellung „Freiheit und ich“ und gab damit den Anstoß zu einigen Diskussionen bei den Gästen.

Diese Ausstellung wurde von der Nemetschek-Stiftung konzipiert, die mit ihrer Arbeit einen Beitrag zur demokratischen Kultur in Deutschland leisten will. Sie erschien der Leiterin der Volkshochschule, Susanne Holst-Steppat genau richtig für das wahrhaft politische Jahr 2018. Unterstützung fand sie bei Margit Hofmann, der Leiterin des Museums Barockscheune. „Ich bin total stolz, diese ansprechende Ausstellung in unserem Museum zu haben!“ so die Museumsleiterin, die noch darauf hinwies, dass sie Führungen zu dieser Ausstellung anbietet.

Die Ausstellung befasst sich permanent mit der Frage „Was heißt Freiheit eigentlich?“ Können die Gesetze wirklich die Freiheit regeln oder gibt es da doch Grenzen? Fünf Stationen haben die Organisatorinnen dazu im Museum aufgebaut. An jeder Station haben die Besucher die Möglichkeit sich mit unterschiedlichsten Aspekten von Freiheit auseinanderzusetzen.

Mit bereitgehaltenen Fähnchen und Notizzetteln haben sie dann die Möglichkeit ihre eigene Haltung zu dem Thema zu reflektieren und an einen „Fahnenbaum“ zu stecken „Somit entsteht an jedem Ausstellungsort ein ganz individuelles und vielfältiges Porträt der Freiheit“ erklärte Susanne Holst-Steppat, die die Anwesenden durch die Ausstellung begleitete.