Hinsichtlich des Weges, den die Joggerin gelaufen war und des Tatorts liegen jetzt genauere Erkenntnisse vor, berichtet die Polizei. Demnach war die Joggerin am nord-westlichen Wohngebiet von Rottenberg in Richtung Kapelle gelaufen. Dort führte sie der Weg an der Kapelle vorbei in Richtung eines Wäldchens, das etwa ein Kilometer vom Rottenberger Ortsrand entfernt ist. Dort wurde sie dann zum ersten Mal auf den Täter aufmerksam, der auf einer Bank saß.

Von dieser Bank aus joggte die junge Frau in einem 90-Grad-Winkel weiter nach links in ein kleines Wäldchen, das nördlich der Gemeinde Feldkahl liegt. Nach etwa 500 Metern war dann plötzlich der unbekannte Täter hinter ihr, der der Joggerin gefolgt war. Der Mann versuchte, sein Opfer in hohes Gras zu ziehen, wobei sich die junge Frau massiv zur Wehr setzte und auch laut rief. Der Mann, der die Geschädigte unsittlich berührt hatte, ließ dann von seinem Opfer ab und ging zügig den Weg zurück, auf dem er der jungen Frau in den Wald gefolgt war.

Die von der Polizei sofort eingeleitete Großfahndung mit Streifenbesatzungen mehrerer Untermaindienststellen und auch unter Einsatz eines Polizeihubschrauber sowie Diensthundeführer wurde bis in die späte Nacht hinein fortgeführt. Allerdings war der Täter spurlos verschwunden.

Mittlerweile ist bekannt, dass in dem Bereich des Wäldchens, in dem der Angriff auf die Joggerin stattfand, Fußgänger und Fahrradfahrer unterwegs waren. Ein älteres Paar wurde von der Geschädigten sogar angesprochen. Diese Personen werden dringend gebeten, sich bei der Kriminalpolizei als Zeuge zur Verfügung zu stellen. Dies gilt auch dann, wenn die Betroffenen selbst meinen, nichts Wichtiges beobachtet zu haben. Mitteilungen an die Kriminalpolizei erbeten unter Telefon 06021/857-1732.