Am Freitagnachmittag wurde auf der A 9, Fahrtrichtung München, bei Berg im Landkreis Hof ein Verkehrsunfall gemeldet. Demnach ist ein Auto auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern gekommen und gegen die mittlere und rechte Schutzplanke gestoßen.

Die beauftragte Streife der Verkehrspolizei traf kurze Zeit später am Unfallort ein und stellte Fahrbahnverschmutzung und Schäden an der Schutzplanke in Höhe von etwa 1500 Euro fest. Der Verursacher hatte sich aber unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Die Autobahnmeisterei wurde mit der Fahrbahnreinigung und Absicherung beauftragt, die Polizei fahndete im weiteren Bereich der Autobahn nach dem verunfallten Fahrzeug.

Mehrere aufmerksame Zeugen meldeten das beschädigte Fahrzeug fahrend auf der Autobahn und schließlich auf der B173 bei Köditz. Hier konnten die Polizeibeamten dem 48-jährigen Fahrer sein Kennzeichen, das er an der Unfallstelle verloren hatte, überreichen.

Außerdem stellten sie fest, dass der Berufssoldat offensichtlich alkoholisiert war. Ein Alkoholtest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,82 Promille. Deswegen wurde im Klinikum eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Der Soldat wird sich wegen der Unfallflucht und der Fahrens unter Alkoholeinfluss vor Gericht verantworten müssen.