Ferrari-Besitzer muss nach Polizeikontrolle in Oberfranken 88.000 Euro bezahlen: Sehr kostspielig wird der Transport eines Ferraris für ein Schweizer Unternehmen. Auf der A72 bei Bad Steben hat der Zoll in der Nacht auf Mittwoch (28.08.2019) den polnischen Lkw kontrolliert, auf dem das Luxusauto geladen war. Dabei stellten die Beamten fest, dass wichtige Zoll-Papiere fehlten, berichtet das Hauptzollamt Erfurt.

Kontrolle auf A72 bei Bad Steben: Lkw-Fahrer fehlen wichtige Papiere

Der Ferrari 488 Pista sollte ursprünglich von der Schweiz nach Frankreich in die EU eingeführt werden. Der 37-jährige Fahrer des Lastwagens konnte aber lediglich einen Frachtbrief für die wertvolle Ladung vorlegen. Für den Weitertransport nach Polen hätte der Fahrer allerdings weitere Papiere des französischen Zolls benötigt, die er aber nicht vorweisen konnte.

Für den Besitzer, das Schweizer Unternehmen, sind das sehr schlechte Nachrichten: Es muss nun 88.000 Euro Einfuhrabgaben (Zoll und Einfuhrumsatzsteuer) zahlen.

Auf der A9 lieferten sich erst vor kurzem vier Ferrari-Fahrer ein illegales Rennen. Sie wurden vorläufig festgenommen.

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